Tag 29 – Rückreise und zurück in Deutschland

Nun ist zwar außer einer ereignisarmen Fahrt durch das amerikanische Land nicht viel sehenswertes passiert. Aber je näher wir dem Flughafen kamen desto standesgemäßer und dichter wurde der Verkehr in L.A. Aber irgendwann sind wir dann auf Schleichwegen angekommen …

… haben uns durch das Chaos gekämpft …

… und haben mit freudigem Erschrecken festgestellt, dass…

… unser Flieger mit drei Stunden Verspätung in L.A. erstmal ankommt. Freudig deshalb, damit wurde unser Aufenthalt in Frankfurt und das Warten auf den Anschluß nach Leipzig um mindestens die Hälfte verkürzt. Ziemlich pünktlich mit drei Stunden Verspätung kam er dann…

und dann dauerte es noch bis zum Einstieg, aber es ging dann auch mit guten drei Stunden Verspätung erst los. Ankamen wir in Frankfurt am Terminal:

und unser Weiterflug ging ab Terminal:

Aber das war nicht so schlimm wie es scheint, die Wege zum Terminal B sind wohl wesentlich länger. Aber dann war auch dieses Laufen und Warten vorbei, am Nachbarterminal flog eine seltene Airline los …

… und gegen 23 Uhr haben uns dann unsere Nachbarn freundlicherweise vom Airport in Leipzig abgeholt und unsere kleine Rundreise war leider wirklich schon zu Ende.

ALso vielen Dank für Euer Interesse, damit wird der Blog wirklich geschlossen.

Tag 28 – Highway 1

Heute war der letzte ganze Tag vor dem Rückflug, gestartet nach dem Frühstück beim großen M ging es zügig Richtung Süden immer auf dem Highway 1, dem Pacific Highway. Das Wetter kalt, nieselig und windig, aber wir wollten ja trotzdem ein paar schöne Blicke auf Buchten, Inseln und Wasser haben. Gelang uns anfangs auch:

Sogar ein paar Surfer waren zu sehen. Der nächste Halt stimmte uns allerdings schon melancholisch:

Auch Harry und Struppi bedauern sehr, dass die USA Reise nun morgen zu Ende ist.

Ein letzter Blick in eine der Buchten.

Und dann können wir „Don’t eat yellow snow“, was ja landläufig bekannt ist, nach dem nächsten Stopp hinzufügen „Don’t eat smelly snow“.

Doch dann kündigte sich eine Straßensperrung auf dem Highway an, an einer Stelle die keine Umleitung ermöglicht. Die Schilder „Road closed ahead“ und „No Detour“ zwangen uns dann den HW1 zu verlassen und ins Landesinnere auszuweichen und ca. 120 Meilen dort zu fahren. Als wir dann wieder zum Pazifik fahren konnte, waren die Temperaturen zwar immer noch kalt, aber zumindest schön sonnig.

Und dann waren wir auch schon im Hotel angekommen.

Das ist nochmal richtig Klasse und unsere beiden Pets sicherten sich gleich den Platz am Kamin:

Ein gemütliches Foto auf der zum Zimmer gehörenden Terrasse mit Feuerstelle:

Wer genau hinsieht, wird bemerken, dass mir ein kleines Missgeschick passiert, zu doof zum laufen halt. Nette Amerikanerinnen halfen uns mit einem super „FirstAidKit“ aus, so dass die Wunde schnell gut versorgt ist.

Ein Foto meiner Knie-Verletztung erspare ich allen.

Tag 27 – San Francisco (Tag 4)

Heute letzter Tag in San Francisco, langsam geht der Urlaub dem Ende entgegen. Nach abermals gesundem Frühstück heute erste Station der Rundfahrt Twin Peaks mit dem markanten Stahlgerüst, dort gibt es einen der vielen guten Überblicke über die Stadt:

Die Sicht doch recht diesig und ließ mich leichtsinnig werden, so dass ich mutig wie ein Mann mich auf die Kante stellte, immerhin ging es danach direkt über 1000 (m)m in die Tiefe.

Nächster Punkt auf der Tagesliste war der Japanische Teegarten, ein wirklich kleines botanisches Kleinod, diesmal noch kleiner da einige Teile restauriert wurden und somit gesperrt waren:

Viel Spaß hatten wir mit einer Brücke, wie die kleinen Kinder mussten wir natürlich drüber …, ja was eigentlich, gehen ist nicht der richtige Ausdruck:

Aber jung und sportlich wie wir sind, war es dann doch keine große Herausforderung. Nach dem Teegarten folgte ein kurzer Spaziergang durch den Golden Gate Park und dann weiter zu Punkt 3, „Land’s End“, der neben Blicken auf den Pazifik

auch einen Blick auf die Golden Gate ermöglicht. Wir hatten an unseren Tagen mit der Sicht auf die Brücke ja umgekehrtes Glück, normalerweise sieht man sie nur einmal und dann versteckt sie sich im Nebel, bei uns war es zwar ständig diesig, aber sie versteckte sich nur am Anfang kurz im Nebel, danach war sie immer zu sehen. So auch von „Land’s End“.

Dann folgte das was wir bisher noch nicht getan hatten, die Fahrt über die Brücke und Fotos machen von der anderen Seite:

So elegant der Schritt…, aber zurück zur Brücke, da gab es nämlich noch einen ziemlich abgelegenen Ort auf der Nordseite, der sowohl die Brücke als auch die Stadt wunderbar vereint:

Ein letzter Aussichtspunkt, das Lighthouse wurde uns verwehrt, da dieses heute geschlossen hatte, hoffentlich geht damit keine Beeinträchtigung des Schiffsverkehrs einher. Aber Meeresbewohner konnten wir dort beobachten, die in der Bucht

sich die Zeit vertrieben.

Damit endet unser Aufenthalt in San Francisco, morgen geht es Richtung Süden, Los Angeles, immer an der Küste den Highway 1 entlang.

Tag 26 – San Francisco (Tag 3)

Zweiter ganzer Tag und weiter geht es mit der Erkundung der Stadt. Nach einem ausgiebigen Frühstück (Eggs, scrambled oder Sunny Side mit Schinken, Würstchen und zwei riesigen Pancakes und Ahornsirup) im Castrobezirk, dort ein kurzer Verdauungsspaziergang:

bevor es zur berühmtesten und ehemals steilsten Straße der Stadt ging, der Lombardstreet. Wir dachten gestern sei es steil gewesen, aber schon auf dem Weg zur Lombard wurden wir eines besseren belehrt, es geht noch steiler:

So steil das nur im 90 Grad Winkel geparkt werden darf und die Fußwege aus Treppen bestehen.

Das war eine gute Einstimmung auf die Lombard, bei der man ja der Schräge durch Serpentinen den Schrecken genommen hat.

Auch hier muss man mindestens einmal runtergefahren sein, auch wenn die Hochfahrt vorher nicht mindern steil ist. Kurzes Selfie noch und auf zum Coid Tower, von dem man einen schönen Überblick über die Stadt hat, Torsten hatte ihn ja gestern Abend schon schön ins Bild gesetzt.

Und auch die Lombard ist von hier aus gut zu sehen:‘

Chinatown ist der nächste Punkt auf unser kleinen Stadttour gewesen:

Auch wenn alles noch chinesisch geprägt ist:

war ich doch entsetzt, all die Gerüche, das für mich unverständliche Gerede, die chinesische Musik aus den Lokalen war nicht mehr, auch gibt es keine urtümlichen Läden wie früher mehr wo massenweise tote Enten zum Verzehr in den Schaufenstern hingen, fast alles nur noch Läden mit Touristennepp. Das Viertel hat sein altes Flair komplett verloren. Schade drum. Darum schnell weiter, ein Spaziergang zur Marketstreet und mal ein bisschen „Shoppen“ u.a. auch mit Werbung, die es so in Deutschland bestimmt nie geben würde, in einem Laden names „It’s sugar“:

Hier begegnete uns auch die andere Form der Fortbewegung in S.F., die Straßenbahn,

die nicht wesentlich jünger aussieht als das Kabelcar. Auf dem Heimweg war dann der Sonnenstand laut Fotograf ideal für die „Painted Ladies“, die alten Gebäude im Victoriaviertel:

Erschöpft vom Sightseeing und shoppen, dann zurück ins Hotel und morgen ist auch noch ein Tag.

Nebenbei, Torsten war die ganze Zeit begeistert von den noch z.T. noch im Einsatz befindlichen Polizeiwagen, die er aus seiner Zeit als Stuntman in der Show „Policeakademie“ noch gut kennt. Tatsächlich fanden sich zwei nette „Kollegen, die sich fotografieren ließen:

Einfach super der Zusammenhalt so unter Kollegen.

Tag 25 – San Francisco (Tag 2)

Erster ganzer Tag in S.F. und schon im Knast, das erste Ziel des heutigen Tages: Alcatraz. Nach Frühstück in einem „Hollywood Cafe“ waren wir pünktlich an der Anlegestelle und genauso pünktlich kam das Schiff:

Punkt 11 Uhr ging es los und wie früher bestimmt die Häftlinge gab es einen Blick zurück:

Einen Blick zur Seite:

und einen Blick nach vorn:

Da wir aber keine Häftlinge sind und keine Flucht aus der Zelle riskieren mussten, wie 1962:

konnten wir uns im Zellentrakt frei bewegen:

Und auch das Loch testweise besuchen:

Grauenhaft die Vorstellung, völlig im Dunkeln über Tage dort eingesperrt zu sein, wir genossen lieber nochmal den Freigang:

und den Blick über die gesamte Bucht von S.F.:

… trotz der permanenten Gefahr von den vielen Möwen und anderen Flugtieren von oben beschissen zu werden. Da wir auf die nächste Fähre noch etwas warten mussten, dann doch lieber schnell nochmal in den üblichen Shop mit all den nützlichen und unnützlichen Utensilien, die man für ein gutes Geld erwerben kann, bei uns war sogar ein ehemaliger Häftling anwesend, der sein Buch über seine Zeit auf Alcatraz signierte:

Nach gut zwei Stunden ging es wieder zurück aufs Festland und unser nächstes Ziel war zunächst „Fisherman’s Wharf“, liegt halt direkt daneben:

mit all sein Gewusel an Menschen:

Natürlich nicht übersehen oder gar zu überhören, die Seelöwen, die es sich seit dem Erdbeben 1989 am Wharf bequem machen:

Danach gab’s lecker Crépes mit Banane, Erdbeeren und Schokoaufstrich und gestärkt ging es zur nächsten Attraktion, dem „Cabelcar“, auch nicht weit weg:

Herrlich das dieses System immer noch funktioniert. Es rauscht das Kabel in der Spalte in der Mitte zwischen den Schienen und das Cabelcar rattert und poltert oben drüber:

Aber eine Fahrt ist Pflicht und natürlich läuft man nicht zurück, sondern nutzt das Car in der Gegenrichtung.

Damit war der Tag auch schon fast vorbei und über viele der berühmten steilen, schrägen Straßen ging es ins Hotel zurück:

Man muss es selber testen, wie steil das manchmal ist:

Natürlich sind nicht alle Straßen steil, und viele imponieren auch durch die Architektur der z. T. alten Holzgebäude:

Abends ging es nochmal zum Pier, es war Blaue Stunde, das Highlight für jeden Fotografen:

Ein Blick in die Stadt zum Pyramid Transamerica bzw. zum Coid Tower

Somit waren wir wieder erst sehr spät im Hotel und fielen müde sehr schnell in den Schlaf.

Tag 24 – San Francisco (Tag 1)

Nach einer ziemlich eintönigen Fahrt, abgesehen von einer Landschaft die wir spontan Teletubbieland benannten, erreichten wir gegen 14 Uhr unser Hotel. Kurz eingecheckt und dann dem alten Rat gefolgt, sofort die Golden Gate Brücke zu besuchen, in der Hoffnung sie komplett zu sehen. Ziemlich enttäuscht mussten wir feststellen:

Nebel und Wolken über der Stadt und die Brücke im Nebel

Aber wir hatten Glück, kurz danach lichtete sich das Grau und es war zwar dunstig, aber…

da ist sie, in voller Größe und Schönheit

Wir hatten uns zwar vorher angemeldet für die Maut zur Überfahrt (muss man jetzt online machen, Bar- oder Kartenzahlung geht nicht mehr), uns dann aber entschlossen heute doch nicht rüber zu fahren, da wir ziemlichen Hunger hatten und noch in das Castroviertel, den zentralen Punkt der queeren Community in S.F. zu fahren wollten um dort zu essen.

Nach Fish and Chips bzw. einem Megasandwich ging es dann ins Hotel und auf eine Knasterfahrung morgen vorbereiten.

Tag 23 – Yosemite N.P. (Tag 2)

Heute stand als erstes auf dem Plan, ein kurzer Besuch von Mariposa Grove mit den gigantischen Redwoodbäumen und danach nochmal Yosemite Valley mit seinen vielen Wasserfällen. Aber die Situation im Park ist dieses Jahr besonders und wir mussten lernen, dass auch wenn eine Attraktion „OPEN“ ist, dass es noch nicht heißt, dass man wie üblich mit dem Auto hinfahren kann. Der viele Schnee diesen Winter hat wohl sehr viele Straßen beschädigt, so das einige dieses Jahr gar nicht geöffnet werden können, wie die Hauptdurchfahrtsstraße CA-120 und leider auch die Zufahrt zum Mariposa Grove, was bedeutet, dass der Weg, der normalweise in 5 Minuten erledigt gewesen wäre, nun teilweise hart erwandert werden musste.

Aber immerhin hatten wir Spaß dabei und ich habe eine neue Gattung entdeckt…

… die Baumhasen. Immerhin nach knapp 3 Meilen und ca. 90 Minuten bergauf

die ersten Redwoods. Sind schon imposant, auch dann wenn sie abgestorben und umgefallen sind.

Riesig wie ein U-Bootkörper wirken sie dann und das Wurzelwerk ist gigantisch:

Aber für den größten von allen, der Grizzly Giant mussten wir nochmal eine gute halbe Meile bergauf steigen, vorbei am Bachelor und den 3 Grazien …

… aber dann, da stand er endlich.

Immerhin einer der fünf größten Bäume der Welt und mit ca. 2700 Jahren einer der ältesten überhaupt. Beim zugegeben deutlich einfacheren Abstieg wurde es wieder tierisch, zwei Rehe ließen sich fast nicht beim Grasen stören.

Die Ohren, einfach eine Wucht. Zurück im Tal mussten wir feststellen, das das Hochwasser durch die Schneeschmelze seit gestern ca. 50 cm gestiegen war und

wir vielleicht richtig Glück hatten, denn noch zwei Tage so stark steigende Pegel und das ganze Valley steht unter Wasser und muss vielleicht komplett gesperrt werden.

An der Brücke z.B. soll in den letzten zwei Tagen das Wasser um rund 5 Fuß gestiegen sein und so führt sie nicht mehr zu einem Wanderweg sondern nur noch ins leere Nass. Aber wir waren noch trockenen Fußes und hatten genug Zeit uns umzuschauen und sahen kleine Wasserfälle, Wasserfälle bei denen das Wasser scheinbar nicht den Boden erreicht …

und riesige, zweietagige Fälle

Und das ganze Wasser muss ja abfließen und macht dabei mächtig Krach und es entstehen Stromschnellen die einfach gigantisch sind und selbst in der Langzeitaufnahme noch wirbeln.

Hier übrigens der Meister bei der Arbeit:

Aber dann wurde es Zeit Abschied zu nehmen, einen letzten Blick zu genießen:

denn Wolken zogen auf und das Wetter wurde deutlich dunkler:

Aber selbst bei einen Wetter waren noch Kletterer am Fels:

Nicht gefunden im Bild? Hier die Vergrößerung:

Und mit diesen letzten Eindrücken ging es auf den Weg ins Hotel zurück, wobei wir wegen zwei Bären doch noch mal anhielten:

und teilweise bis ca. 50m an sie herankamen:

Dann waren wir aber wirklich kaputt und sind sehr spät im Hotel erst angekommen und haben uns entschieden, den heutigen Beitrag erst einen Tag später zu veröffentlichen.

Tag 22 – Yosemite N.P. (Tag 1)

Die Fahrt vom Lake Tahoe zum letzten Nationalpark unseres Urlaubs, dem Yosemite N.P., war sehr spannend. Aus tiefsten Schnee …

… und zugefrorenen Seen …

… ging es direkt zu Palmen und Wassersport …

Und dazwischen kam uns ein LKW auf unserer Fahrspur entgegen …

… und wir landeten im Wilden Westen …

… und fuhren in das Yosemite Valley hinauf.

Aber das eigentliche, erste Ziel im Yosemite N.P. war das Visitor Center, um zu erfahren, was man wirklich ansehen kann, welche Straßen offen und welche Straßen gesperrt sind. Denn die Straßen in diesem Nationalpark sind manchmal witterungsbedingt sehr lange gesperrt, so auch jetzt, die gesamte Hauptstraße 120 durch den Park ist dicht. Einige der gewaltigen Felsen und sehenswerten Blicke hier im Park können wir damit nicht besuchen, aber die gigantischen Bäume können wir morgen bestaunen und einen ersten Blick ins Yosemite Tal konnten wir auch werfen und die berühmten Wasserfälle betrachten:

Tag 21 – Lake Tahoe

Zweite Zwischenstation auf der längeren Fahrt zum Yosemite N.P. war der Bergsee Lake Tahoe und die gleichnamige Stadt. Der Süßwassersee ist bekannt für seine erfrischende Kühle und im Sommer ein beliebtes Ziel für alle möglichen Wasseraktivitäten. Ein wunderschöner Blick bei der Anfahrt …

(Harry und Struppi waren beeindruckt von der Größe der Kienzapfen)

… und vom Strand selbst in Verbindung mit den schneebedeckten Bergen:

Einer von zweien hatte dann eine sehr, sehr kalte Idee, so ungefähr 14 Grad Fahrenheit oder Celsius kalte Idee:

eine wirklich kalte Idee

Aber nun schnell wieder raus und ab in die Sonne, aufwärmen.

Mehr ist heute nicht passiert, wir sind gute 250 Meilen gefahren und haben uns dann am See ein bisschen erholt und Ruhe getankt und ein Bierchen für 7 Dollar der Becher genossen

Tag 20 – Fahrt und Craters of the Moon N.P:

Der heutige Tag diente eigentlich nur der Überbrückung der langen Strecke vom Yellowstone N.P. zum Yosemite N.P. und das hieß fast 850 km Fahrt bis zum Zwischenziel Battle Mountain. Hier gibt es nichts besonderes zu sehen, aber die Fahrt zum Zwischenziel begann mit einem Abschied vom Yellowstone und seinen Bergen,

ging weiter über ewig lange Straßen

durch dramatische Wetterbildungen,

die sich aber am Rand bei uns aber nur als harmloser, kurzer Regen abspielten. Pause (und Fahrerwechsel) wurde gemacht am Craters of the Moon N.P., einem kleinen Nationalpark, der die Hinterlassenschaften eines früheren Vulkanausbruchs sehr schön darstellt.

Neben durch den Park fahren, kann man auch kleinere Wanderungen machen und/oder alte Vulkankegel besteigen.

Mehr gibt es eigentlich von heute nicht zu berichten, außer dass wir bei unseren Erkundungen auf die seltenste Form der Lava gestoßen sind, kalte, weiße Lava nämlich:

Tag 19 – Yellowstone N. P. (Tag 3)

Heute war es bunt, gefährlich und beeindruckend wie jeden Tag. Fing noch ganz harmlos an, mit einem Besuch im Norris Geysir Basin. Viele kleine „Badelöcher“, einige rufen zum Baden auf, andere weisen dies entweder wasserqualitativ und/oder geruchstechnisch von sich.

Hier haben wir auch einen schönen Weihnachtsbaum entdeckt, gegen einen geringen finanziellen Obolus verraten wir den Standort:

Um das Tagesziel zu erreichen, war Eile angesagt, vor allem Struppi und Harry wollten weiter.

Wie üblich liegen auf dem Weg zum Ziel einige Viewpoints, wie hier der Roaring Mountain

oder die Sheepeater Cliffs

Aber dann waren wir am Mammoth Hot Spring

Waren aber ziemlich trocken, wahrscheinlich auch der Erderwärmung geschuldet.

Auf dem Rückweg wiedermal Bisonse. Ich hatte ja versprochen keine Bilder mehr, aber von Videos hatte ich nichts gesagt:

Übrigens habe ich mal die Fremdsprachenkenntnisse bei ihnen getestet, das Ergebnis war eher mager, sehr mager. Aber dann Aufregung total, ein Bär am Straßenrand, genauer eine Bärin mit ihrem Jungen. Leider waren sie uns nicht freundlich gesonnen und zeigten uns nur das Hinterteil, also die Mutter:

Und dann war wohl Nickerchen angesagt:

Leider im Bild nicht genau zu erkennen, wo sich die beiden aufhalten, darum etwas markiert:

Aber dann zum Abschluss, der Besuch am Grand Prismatic Spring, auch dort zuerst wieder schöne, warme Badepools.

Doch nun lassen wir einfach die Bilder sprechen:

Wir haben nicht an den Farbreglern gespielt, so bunt ist es wirklich.

So, ein letztes Selfie und das wars dann mit dem Yellowstone N.P.

Tag 18 – Yellowstone N. P. (Tag 2)

Schreck am Morgen, welches Auto nehmen wir denn heute (bitte auch das Nummernschild beachten)? Na das was die Fernbedienung öffnet, ist doch logisch. (Ist schon komischer Zufall, aber wir wissen nicht wem das andere gehört hat)

Heute sollte der untere Teil des Parks erkundet werden und die erste Begegnung wie gestern, Bisons. (Das sind versprochen die letzten Bilder dieser beeindruckenden Tiere)

Beeindruckend auch deshalb, weil man sich wirklich bis auf kurze Distanz ihnen nähern kann (darf).

Auch auf der anderen Straßenseite war ok für sie. Nach diesem kurzem Zwischenstopp war das erste Ziel, der Grand Canyon des Yellowstone mit seinen beiden Wasserfällen Lower und Upper Fall. Wobei nur der Lower interessant ist, zum Aufwärmen schnell am Gibbon Fall die Technik getestet, Stichwort Langzeitbelichtung

Unvermeidlich auf dem Weg an einigen Geysiren, Schlammtöpfen oder Pools anzuhalten und sich an dem Geruch nach faulen Eier zu ergötzen.

Aber nicht alle Punkte waren auch erreichbar.

Selbst mit Allrad kam man hier nicht durch und Schnee liegt noch genügend und das bei 20 Grad Celsius und mehr in praller Sonne:

Aber dann hatten wir das Tagesziel erreicht:

Und jetzt zur Schneeschmelze ist der Wasserfall mächtig gewaltig.

Gut das Torsten die Langzeitbelichtung getestet hatte, so brauchte er an dem „ViewPoint“ nicht so lange, denn eintausend andere Leute wollten auch dort fotografieren.

Auch ohne den Wasserfall ist der Canyon beeindruckend, wegen seine Größe und der gelben Felsen, ob die was mit dem Namen des Nationalparks zu tun haben?

Aber der größte Magnet ist eben der Wasserfall, der von mehreren Punkte aus bewundert werden kann.

Abschluss bildete wieder der Old Faithful Geysir.

Da wir diesmal etwas warten mussten, er bricht ja nur ca. alle 90 Minuten aus, verbrachten wir auf der Suche nach Kaffee für den Hasen einige Zeit im Hotel „Old Faithul Inn“. Einfach WOW.

Schon von außen ist erkennbar, dass viel Holz verbaut wurde, (man beachte die Treppe auf dem Dach neben dem Schornstein) aber dass es komplett aus Holz ist, erkennt man dann innen:

Ok, ok, der Schornstein ist nicht aus Holz…

Übrigens, wer hier in einem Zimmer mit Blick auf den Geysir nächtigen möchte, für schlappe 1200 $ geht’s los. Wir finden unser Hotel auch schick (Lobbybild ist jetzt online im gestrigen Beitrag) und fuhren dann ziemlich geschafft zurück, war ein langer und erlebnisreicher Tag, wie alle bisher.

Tag 17 – Yellowstone N.P. (Tag 1)

Wie immer, nach einem gesunden amerikanischem Frühstück (nicht zu sehen, frische Waffeln):

und der entsprechenden Menge Müll:

(Nebenbemerkung: Und wir in Deutschland retten die Welt und verbieten Strohhalme aus Plastik, ist schon irgendwie lächerlich. Übrigens haben wir trotzdem auch hier Müll eingespart, wer im oberen Bild das Sparpotential entdeckt, bekommt zwei Plastestrohhalme von uns geschenkt, ggf. gibt es einen Drink sogar dazu.)
Aber wie gesagt, nach diesem gesunden Frühstück und der produzierten Müllmenge ging es wieder auf die Piste, ca. 320 Meilen zum Yellowstone N.P. Auf dem Weg dahin jede Menge Schnee und das bei 20 Grad Celsius:

In West-Yellowstone angekommen, schnell unser Hotelzimmer bezogen:

und ab in den Park. Was begegnet uns als erstes? Jede Menge Bisons:

noch relativ weit weg

sich suhlend

auf schon auf dem Weg zu uns

und direkt vor uns:

Ist schon eine andere Hausnummer, wenn man nicht mal 10 Meter weit weg von so einem Fleischberg steht und kein Zaun dazwischen ist.

Aber alles gut überstanden und auf zum nächsten Punkt, den ersten Geysiren oder HotSpots:

So sieht ja alles schick aus, aber gefährlich ist es schon und tötet alles ab:

Videos von den Geysiren selbst kommen noch.

Und dann zum wohl bekanntestem Geysir, dem Old Faithful, er soll ja bis zu 80 Meter in die Höhe gehen, nach ja das Old überwiegt wohl mittlerweile, es waren ca. 20 schlappe Meter:

Und auch hier am Visitor Center noch jede Menge Schnee:

Dann war auch schon Ende und auf dem Weg zurück noch schnell ein paar Impressionen eigesammelt:

Tag 16 – Salt Lake City

Der heutige Stopp in Salt Lake City dient nur der Überbrückung der langen Strecke zum Yellowstone N.P., denn viel zu sehen gibt es hier eigentlich nicht. Aber zumindest einen Ausflug zum Salt Lake haben wir gemacht:

Ja und Harry und Struppi waren auch mit, wären aber bei dem Sturm beinahe fortgeweht worden.

Apropos Wetter, heute war der erst Tag, an dem Torsten kurze Hosen angezogen hat, was war der Erfolg dieser Entscheidung? Kalt, Regen und Sturm, so dass wir uns entschieden, nicht bis zum Wasser vor zu gehen, sondern aus gesundheitlichen Gründen wieder umkehrten.

Aber interessant auf dem Salz zu laufen, relativ weich und trotzdem hart.

Tag 15 – Zion N.P.

Heute nur sehr kurze Fahrt zum Zion N.P., gerade mal gut 70 Meilen und schon da, interessant die Ansichten der wuchtigen Felsen, die sich über einem auftürmen:

Interessant auch der Bewuchs der Felsen, nahezu jede Möglichkeit wird genutzt:

Und am Boden sind gefährliche Pflanzen unterwegs, darum vorsichtig anschleichen:

schnell ablichten

und so sieht dann das Ergebnis aus:

Während sich einige in Gefahr begeben, üben andere sich im Selfie fotografieren:

Dann kam die Fahrt durch zwei historische Tunnel, wobei der längere der beiden so schmal und flach ist, dass die Autos nur immer nur in eine Richtung durchgelassen werden, da schon kleine Wohnmobile ihn nur in der Mitte durchfahren können. (Sie erhalten dazu explizite Anweisungen vor der Einfahrt)

Es sind zwar zwei Spuren eingezeichnet, aber die sind für heutige Autos sehr sehr eng, der Tunnel wurde wohl Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut, da war alles noch etwas schmaler.

Nach dem Tunnel erschlagen einen wieder die Berge in ihrer riesigen Größe:

Und dann mussten wir feststellen, wahnsinnig voll der Park, kein Parkplatz mehr am Visitor-Center und tausende von Leuten und es war mit ca. 78 Grad auch ziemlich warm. Der eigentliche Weg in den Park darf nicht mehr mit Privatfahrzeugen befahren werden, nur noch mit Shuttlebussen. Angesichts der Temperaturen und der Warteschlange am Bus haben wir entschieden, dies nicht auf uns zu nehmen und den Nachmittag etwas ruhiger im Hotel zu verbringen, einen schönen Ausblick hatten wir auch von hier:

Der am Abend nur noch imposanter wurde:

Tag 14 – Bryce Canyon N.P.

Nach sehr entspannter Fahrt, lediglich rund 130 Meilen, kamen wir kurz nach dem Mittag am Hotel im Bryce Canyon an, unser Zimmer konnten wir sofort beziehen und sind dann sofort zum Park unterwegs gewesen. Hier war wieder die Auswahl der Bilder enorm schwierig.

Nachdem wir uns eine Weile vom Rand die Szenerie angesehen haben, sind wir dann hinabgestiegen, vorbei an einer Formation namens „Thors Hammer“:

Und weiter gings hinab, wohlwissend, wir müssen da wieder rauf:

Lockeren Fußes unten angekommen erwartete uns wieder die total entspannte Tierwelt:

und der Blick nach oben:

Nun ist der Bryce Canyon ja kein eigentlicher Canyon, aber Torsten fand

wenn der Bach hier noch weiter sich eingräbt, dann könnte er daraus einen machen. Noch ist er schmal, klein und niedlich

aber die Kräfte können gewaltig ansteigen, wie die Reste der Schneeschmelze von 6 Fuß Höhe (ca. 2m) dieses Jahr beweisen:

Nach kurzem Aufenthalt stand uns dann der beschwerliche Aufstieg bevor, am Anfang noch gemächlich:

dann immer steiler:

Zum Abschluss noch ein Foto vor dieser Kulisse:

und nochmal den Anblick genießen

Tag 13 – Arches N.P.

Nachdem wir gestern kurz vor dem Ziel Moab ja schon einen schönen Bogen, Loch oder Arch gesehen haben, machten wir uns erwartungsvoll auf zum Nationalpark. Die ließen uns aber nicht rein, obwohl es ein staatlicher Park ist und wir den „America the Beautiful“-Pass haben, aber wir hatten keinen Timeslot für 2$ gebucht. Verständlich bei dem Andrang schon so früh im Jahr, aber trotzdem Geldschneiderei. Also frühestmöglichen Slot ab 14 Uhr gebucht und dann einfach nur gewartet, bis wir dann wirklich ziemlich genau 14 Uhr im Park waren. Aber von Arches erstmal keine Spur, dafür Felsformationen, unglaublich:

Wuchtig und beeindruckend,

und interessante Formmationen, mit ein bisschen Fanatsie sieht man hier ein U-Boot, ziemlich in der Mitte der Turm und nach vorn links der Körper (wusste bisher nix über Experimente mit Stein-U-Booten)

Andere balancieren ihre Bowlingkugel…

Und waren es mal nicht nur die Massive selbst, sondern auch die Farben. Also nicht das Struppi-Gelb und das Harry-Braun, nein das Grün über den Felsformationen, was nicht von Kupfer sondern von Eisenverbindungen kommt. (Haben wir dort gelesen)

Aber dann kamen die Arches, einer beeindruckender als der andere:
Zuerst entdeckten wir den Double-Arch:

und hielten uns dort eine ganze Weile auf, wie ein natürlicher Dom:

Immer auf der Jagd nach dem besten Bild (ein Suchbild)

Kleine Hilfe, links etwas über der Mitte:

Entstanden ist dabei dieser, obige Blick durch den Bogen

Und auf zum nächsten, einem der berühmtsteten, dem „Delicate“, im ersten Bild noch ganz klein

Auf Grund des späten Einlasses in den Park sind wir nicht selbst dorthin gewandert, sondern zu einem Viewpoint. Harry und Struppi meinten, das wäre mal ein geeigneter Rahmen für die beiden:

Auch hier kein langer Aufenthalt, der nächste Arch ruft schon, der Skyline-Arch:

Um 1940 ist aus dem Bogen ein großes Stück herausgefallen, dieses liegt jetzt als Trümmerteile am Boden und ist geeignet für unsere beiden Mitreisenden:

Auch hier wieder neben dem eigentlichem Loch in der Wand beeindruckende Umgebung:

Aber auf zum letztmöglichen für heute, da langsam die Sonne schon untergehen will, also auf zum Landscape-Arch.

Aus sicherer Entfernung fotografiert, denn sicher sieht er nicht mehr aus.

Einwas will ich aber auch mal zeigen, wie Fotografen arbeiten…
??? Wie war das gleich erst Motiv aussuchen und dann Auslöser drücken??? ??? Und wann muss man die Schärfe einstellen???

Ach egal, ich drücke einfach drauf.

Auf dem Rückweg zum Auto hatten wir einen sehr entspannten, tierischen Besucher, der direkt auf der Straße saß und sich auch durch Autos nicht aus der Ruhe bringen ließ, nach dem Motto „die fahren schon an mir vorbei“, taten sie ja auch.

Mal in eigener Sache, uns würde interessieren, wer unseren Blog gelegentlich anschaut, dann bitte hinterlasst doch bei uns im Whatsapp eine kurze Info, wir würden uns sehr freuen.

Tag 12 – Moab, Canyonlands N.P.

Die Nacht gut verbracht im bisher, von der Lage her, interessantestem Hotel (Ausblick hatten wir ja gestern schon gezeigt…)

Nach einem sehr gutem Frühstück dort mit dem typischen amerikanischen Kaffee, den sie wohl direkt vom Bodensee importieren, ging es nochmal Richtung Monument Valley…

daran vorbei und dann Richtung Moab, dort soll morgen der Arches N.P. das Ziel sein. Da für den ein paar Stunden aber nicht reichen, übernachten wir in Moab zweimal und haben heute für die Anfahrt den Weg über den Cayonlands N.P. ausgesucht. Unser Navi im Auto wird uns schon führen. Bis zu einer Ortschaft „Mexican Hat“ ging auch alles gut. (Aber wie die Ortschaft zu ihrem Namen kam ist fraglich, an der Steinformation soll es wohl liegen… ???)

Danach versagte das Navi und wollte uns Straßen entlang schicken, die es gar nicht gibt. Letztendlich sind wir aber doch im N.P. gelandet, in einer Region Needles District. Auf der Zufahrt kamen wir an:

vorbei, Indianer sollen hier schon vor über 2000 Jahren Newsletter hinterlassen haben, leider sind die alten Botschaften bisher noch nicht entschlüsselt worden:

Die weitere Anfahrt gestaltete sich wieder landschaftstechnisch sehr eindrucksvoll:

Fotografen wieder bei der Arbeit (Bier gabs diesmal keins)

Der Park selber wird wohl deutlich unterschätzt, es gibt wohl zwei Zufahrtsmöglichkeiten, von Südosten und von Norden, die sich im Park nicht treffen. Wir kamen von Südosten und hatten uns mehrere Aussichtspunkte ausgesucht, der erste war nur erreichbar für Allradfahrzeuge, na gut haben wir ja, also los. Ging auch entspannt los:

Schnell wurde die 7 Meilenstrecke aber schwierig, so das wir nach 15 Minuten 3 Meilen hatten, nach weiteren 45 Minuten nochmal drei, aber für die letzte Meile reichte dann die Bodenfreiheit nicht und die Überhänge unseres SUV waren zu groß, da braucht man dann doch einen Geländewagen:

Off-Road Tour Canyonland N.P.

Nichts destotrotz, diese Ausblicke haben wir uns schwer erkauft, Torsten mit Fuß- und Fingerspitzengefühl und ich mit Wasser und Blut.

Am unserem letzten Punkt trafen wir eine dreiköpfige amerikanische Reisegruppe aus Philadelphia mit Jeep, für die die Strecke deutlich einfacher zu meistern war als für uns und sie haben auf dem zufällig gleichen Heimweg an den neuralgischen Punkten auf uns gewartet um ggf. helfen zu können. Aber diese brauchten wir nicht, haben dann am Ende uns nochmal ausgiebig mit ihnen unterhalten und nochmals vielen Dank für die angebotene Hilfe. Leider fielen andere Wunschziele ins Wasser, da dieser Trip doch deutlich länger wurde und wir ja auch noch nach Moab zu unserem Hotel mussten.

Kurz vor unserem Tagesziel schon ein deutlicher Hinweis auf das was uns morgen erwartet:

Tag 11 – Monument Valley

Schlag auf Schlag, jeden Tag gibt es etwas neues zu sehen, nach der engen Schlucht gestern ist heute Weite angesagt, im Monument Valley. Nach einer ca. dreistündigen Fahrt erreichten wir den Beginn des Monument Valley …

Ab hier sprechen die Bilder einfach für sich:

Harry und Struppi waren logisch auch wieder dabei als wir die ersten Bilder am Visitor Center aufnahmen:

Dieses Panorama ist übrigens eben sitzend entstanden:

Danach hatte er nix zu tun und stört ernsthafte Versuche angewandter Touristenfotografie:

Im Anschluss ging es auf den Rundkurs, hier konnte unser SUV mal seine Bodenfreiheit und Allradtechnik einsetzen. (wäre auch ohne gegangen, aber so war es sicherer)

faszinierend, diese Formation heißt übrigens „Elephant“

Dann ging der Tag so langsam zu Ende

und wir haben unser Hotelzimmer bezogen (schöner Ausblick)

und sind danach aber nochmal zurück, um zum Sonnenuntergang bzw. in der blauen Stunde noch zu fotografieren:

Übrigens, Fotografen bei der Arbeit…….

Tag 10 – Grand Canyon, Antilope Canyon und Horseshoe Bend

Auch wenn es weh tut, der Grand Canyon ist mal wirklich Grand und selbst beim Verlassen des Parks hat man noch soviel zu sehen:

Gewandert sind wir übrigens auch, immerhin 20 Höhenmeter waren es bestimmt, nur um einen neun Ansichtspunkt zu finden:

und dann kam er doch, der letzte Blick auf den Canyon, auf einer Sitzbank, die nur einen Meter vom Abgrund weg ist…

120 Meilen später sind wir dann in Page angekommen, direkt am Lake Powell, der auch fast leer ist. Wir hatten uns aber andere Punkte zum Anschauen ausgesucht (leeren Staudamm hatten wir schon) und zwar den Antilope Canyon, der in Indianerbesitz ist und nur mit geführten Touren (ab 135 € pro Person) erreicht werden kann. Immerhin sind zweimal 15 Minuten Minibusfahrt im Preis enthalten und die einstündige Führung durch den Canyon, ein bisschen sehr überteuert, aber man hat sonst keine Chance:

Aber die Bilder täuschen, da sie nach oben fotografiert sind, am Boden sah es so aus:

Da mal einen freien Blick für ein eigenes Foto zu finden, war nicht einfach, aber…

… es gelingt. Ob man das Geld bezahlen will, bleibt jedem selber überlassen, aber beeindruckend ist es schon.

Nach der Tour ist vor der Tour, die diesmal nur 10$ Parken kostete und nach kurzer Wanderung von 15 Minuten zum Horseshoe Bend führte:

Torsten hatte sich die blaue Stunde ausgesucht. Dies hatte sich gelohnt, vor und nachdem die Sonne dann untergegangen war.

Aber abenteuerlich war es schon, denn auch hier gibt es keine Schutzeinrichtungen gegen den direkten Fall nach unten über mehrere hunderte Meter.
Torsten musste seinen Platz verteidigen, vor allem kurz vor dem Sonnenuntergang habe ich Blut und Wasser geschwitzt wenn ich ihn so an der Kante gesehen habe:

Auch unsere beiden Mitreisenden hielten einen gehörigen Abstand zum Abgrund:

Übrigens, die Bilder lassen sich auch anclicken, damit man sie sich etwas größer ansehen kann (funktioniert seit gestern, also die meisten, wenn wir keins vergessen haben umzustellen)

Tag 9 – Hoover Dam und Grand Canyon

Nach drei Tagen in Las Vegas wurde es Zeit zwar nicht den Abflug …

… aber zumindest die Abfahrt zu nehmen und die 280 mi bis zum Grand Canyon zu fahren. Zwischenstation ist dabei der Hoover Damm (Dam) aus den 30er Jahren. Ein riesigen Bauwerk welches Las Vegas mit Strom versorgen soll.

Aber wie lange er diese Funktion noch ausfüllen kann, schätzungsweise fehlen 2/3 des normalen Wasserbestandes.

Ein wahnsinniger Anblick, der aber richtig Angst machen kann. Sollte sich nichts ändern, können die Turbinen auf der andere Seite des Dammes keinen Strom mehr erzeugen.

Da wir nichts daran ändern kann, sind wir weitergefahren und es ist etwas passiert. Torsten hat Emotionen gezeigt, und zwar bei diesem, ersten Anblick des Grand Canyon:

Erst ein „Wow“, dann noch eins und dann noch eins, wobei auch die Stimme immer höher wurde. Ist aber auch ein Anblick, den man nicht wiedergeben kann, den man selbst erleben muss, ansonsten versteht man dieses nicht. Darum einfach zum ansehen, ein paar von unseren Eindrücken:

die beiden waren natürlich auch dabei…

und zum Schluss nochmal ein Gruppenfoto:

Morgen auf dem Weg nach Lake Powell werden wir an der Ostseite noch ein paar Stopps machen und dann ist dieser Canyon auch schon wieder Geschichte in unserer Tour.

Tag 6 bis Tag 8 – Las Vegas

Nach nochmaligem, kurzen Stopp am Zabrieskie Point ging es dann durch das Tal des Todes, ein kurzer Aufenthalt schnell noch an einem versteckten Canyon…

…und ein bisschen Klettern …

… und schon war Badwater, der nächste Punkt erreicht.

Der Wasserspiegel ist auch hier stark gesunken, die Holztritte reichen nicht mehr bis zur Quelle:

Aber man kann jetzt über eine ziemlich weiche Salzkruste ein Stück in das Tal wandern, haben wir aber nicht gemacht, weil trotz nur 30 Grad Celsius die Sonne ziemlich brannte.

Aber ein Blick zum eigentlichen Meeresspiegel war drin:

Da oben ist ein kleines Schild, auf dem steht „Sealevel“.
Immerhin ist ja Frühling auch im Death Valley und da gibt es auch ab und zu mal was grünes zu bestaunen:

Aber nicht lange und es wird so aussehen:

Und schon weiter auf dem Weg nach Vegas haben wir an einem Parkplatz mitten in der Wüste des Tales Mike getroffen, der sein Motorrad…

… für Touren mit seiner Frau und sich selbst gebaut hat, aus einem 300 PS-Ford-Mustang-Motor und viel handwerklichem Geschick. Leider ist Anfang diesen Jahres seine Frau verstorben, aber sie zu ehren macht er die Touren weiter, wohl wissend, dass sie trotzdem dabei ist. Auch wenn das Treffen nur kurz war, hat es uns sehr beeindruckt und wir wünschen Mike allzeit gute Fahrt.
Für uns ging es danach weiter Richtung Vegas, leider sind wir bisher noch nicht an dem berühmten Schild vorbei gekommen, vielleicht morgen noch bei der Ausfahrt. Der erste Anlaufpunkt und Blick in unser Hotel, dem Luxor.

Hier in Las Vegas gibt es im Blog keine tägliche Zuordnung der Ereignisse, da vieles sich schwer trennen lässt.

Wieder mal nur beeindruckend. Es gibt hier nix gerades, senkrechtes für die Fahrstühle, die laufen in den Schrägen und heißen dann nicht mehr Elevator sondern Inclinator und rütteln einen ziemlich durch und es ist schon verrückt beim Anfahren und Abbremsen wird man ziemlich stark zur Seite gedrückt. Ist sehr gewöhnungsbedürftig. Wir wohnen in der 19. Etage und das ist unser Blick nach innen:

Und alle Zimmer haben mehr oder weniger schönen Blick nach draußen, aber eben auch eine schräge Wand: (ein bisschen wie Raumschiff Enterprise)

Und was macht man in Vegas wenn man seine Unterkunft bezogen hat, man läuft sich die Hacken wund, schaut sich irre Hotels, Gefährte…

… und Leute an, fährt mit einem sehr schönen Rollercoaster, pokert (also verliert Geld) und wir lassen einfach ein paar (wirklich nur paar) Bilder sprechen:

Ab hier ein paar Bilder vom Venezian, außen beeindruckend

und innen ebenso… (schon die Decke im Eingangsbereich!!!)

die Straßenzüge und Kanäle mit Gondeln und mit singenden Gondelieren (muss man aber auch mögen!)

Der St. Marco Plaza

Aber ein Video vom Bellagio muss es dann doch noch sein:

Nicht vorenthalten wollen wir unseren täglichen Aus-/Anblick zum Frühstück, wobei die Frühstückskomparsen wechselten…

Es gibt noch vielmehr Bilder, aber die zeigen wir gern in einer 5-stündigen Powerpointpräsentation mit den anderen 2893 Bildern die wir dann noch auswählen werden. 😉

Fazit, hier in der Stadt hat sich vieles verändert seit meinem ersten Besuch, viel gebaut, viel kommerzialisierter, vieles viel teurer, aber genauso verrückt wie damals.

Tag 5 – Calico, Death Valley

Wie üblich, nach einem gesunden, amerikanischen Frühstück (diesmal Eiersandwiches (French Toast) mit Blaubeeren und Ahornsirup) …

zufrieden, satt und völlig überzuckert, sind wir schon auf zur nächsten Etappe, dem Death Valley. Ein möglicher Weg über unendliche lange Straßen…

… vorbei an vielen, riesigen Windparks…

… und der Ghosttown Calico. Soll mal eine Goldgräberstadt gewesen sein, kann sein, muss nicht, ist aber ein schöner Ort, um kurz Pause zu machen, …

… spazieren zu gehen …

… und alle seine Sinne im schrägen Haus zu testen, insbesondere die Ohr-Gleichgewichts-Magen-Übelkeits-Lach-Sensorik…

Nach dieser kurzen, sehr erheiternden Pause wieder über endlose lange Straßen…

… auf direktem Weg zum Death Valley:

und dem ersten Eindruck vom Tal von Dante’s View aus.

Absolute Stille hier oben, kein Geräusch, Wind war auch keiner, aber immerhin bei 5475 Fuß über dem Meeresspiegel etwas kühl, während unten im Tal Badwater 282 Fuß unter dem Meeresspiegel liegt.

Und Harry und Struppi haben Urlaubsfreundschaft mit Reisebär aus Dortmund gemacht, der bei einem jungen Pärchen reist…

Und den zweiten Aussichtspunkt, Zabrieskies Point haben wir auf dem Weg zum Hotel auch noch mitgenommen, einfach nur beeindruckend und dort trafen wir wieder auf Reisebär nebst Begleitung.

Immerhin waren die Temperaturen um diese Jahreszeit noch erträglich, ca. 30 Grad Celsius (muss man hier so genau erwähnen, da hier in Fahrenheit gerechnet wird und da sind es immerhin 86 Fahrenheit)
Und dann waren wir auch schon im Hotel, mitten im Death Valley an einer der beiden Süßwasserquellen.

Tag 4 – Palm Springs, Joshua Tree N.P.

Nach Abschluss der teuren Zeit in L.A.; als Sparangebot kann man sogar halbe Tassen kaufen, wenn das Geld nicht mehr für eine ganze reicht; ein letztes Frühstück in unserem Kings Road Cafe, mit ~50$ ein Frühstück zu zweit und richtig, gutem Kaffee, ein Schnäppchen in L.A.

ging es auf die Autobahn, Interstate, Freeway, was auch immer nach Palm Springs. Aus meiner ersten Reise noch gemerkt, Checkin nicht vor 16 Uhr, haben wir uns gleich zur Aerial Tramway begeben, die seit damals komplett neu gebaut wurde:

moderne Drehkabinen angeschafft

und nach kaum Wartezeit und es ging los:

Nach 10 Minuten Fahrt ist man oben angekommen und hat einen tollen Blick auf Palm Springs:

Oben noch ein bisschen rumlaufen und die Sonne genießen

und nach einer guten Stunde sind wir dann wieder runter gefahren, es war zwar kühl (Struppi und Harry zu kühl), teilweise lag sogar noch Schnee, aber sehr angenehme Luft. Natürlich noch schnell ein Selfie:

Hier stehen noch die alten Gondeln herum, in denen auch schon eine Folge Columbo mal gedreht wurde:

Nun zurück zum Hotel, eingecheckt und kurz danach gings auf zum ersten Nationalpark, dem Joshua Tree N.P.

Da wir ja im Frühling hier sind, konnten wir nicht nur sie auch in voller Blüte sehen:

Zur blauen Stunde sind wir dann zum Key Views gefahren, einem Aussichtspunkt im Park auf das Tal von Palm Springs. (aber nicht ohne vorher noch einen stimmungsvollen Blick zu genießen. (Was der Typ auf dem Felsen macht, wissen wir auch nicht)

Und hier war es so kalt und stürmisch, das wir unsere dicken Winterklamotten inkl. Mütze anziehen mussten. Aber alles überstanden und im Dunkeln zurück ins Hotel, nächster Morgen ist früh aufstehen angesagt, Fahrt zum Death Valley, mehr dazu dann morgen.

Tag 3 – Downtown, Long Beach

und schon letzter Tag in L. A. , wieder zufällig ein Sonntag, kurz ein paar Impressionen:

und wenn man schon mal da ist, genießt man auch schnell den Angel’s Flight, die kürzeste Drahtseilbahn der Welt:

Da wollten alle mit:

Nach viel Geruckel und Gerumpel gut oben angekommen:

gings auch gleich wieder runter (1 Fahrt für 1$ pro Nase ist ja preiswert) und diesmal hatten wir Glück und konnten uns das Bradbary Buildung

tatsächlich von innen ansehen: (und nicht nur von außen)

unwahrscheinliche schöne Architektur und hat ja auch in dem Film „Blade Runner“ eine Rolle gespielt.

Zum Abendessen hatten wir dann zufällig eine Westernkneipe entdeckt und die Chance genutzt:

war eine gute Wahl: Essen lecker und ausgiebig:

Dieses Chili geht noch als Vorspeise durch und viele Amis nutzen es auch dafür, aber auch das Drumherum war echt cool:

Im Hintergrund verdeckt, ein Bulle, der auch von Wagemutigen genutzt werden konnte:

Völlig gesättigt ging es für mich zurück ins Hotel und mein Hase wollte noch ein faszinierendes Gebäude fotografieren, das Automobilmuseum, bleibt nur „faszinierend“ das Foto und das Gebäude:

Morgen geht es dann los, unsere nächste Station, Palm Springs und Joshua Tree N.P.

Tag 2 – Hollywood

Heute nur ein paar Fotos von unserem Ausflug zum berühmtesten Straßenzug der Stadt: Hollywoodboulevard:

Bei der Auswahl der wichtigsten Sterne hat eben jeder so seine Idole und auch muss man mal testen wer die größeren Hände hat. Nach den immer wieder imponierenden Püschelpalmen:

zog es uns dann zu einem Platz, von dem man den Schriftzug gut sehen kann:

Abschließend war der Besuch auf dem Griffith-Observatorium geplant, der fiel aber aus Kommerz aus, wir hatten uns zuerst über 15$ Parkgebühren aufgeregt, dann 30$ für den ganzen Tag akzeptiert, aber 10$ pro Stunde und trotzdem 2km weit laufen zu müssen, war uns dann doch zu viel. So bleibt der Blick aus der Ferne:

Auf dem Rückweg führte es uns an der Hollywood-Bowl vorbei, da war gerade ein Konzert, da fiel uns in Sachen Parkgebühren abermals die Kinnlade runter: (wie gesagt für ein paar Stunden!!!)

Tag 1 – Universal Studios

Traditionsgemäß nach einem ersten, gesunden, amerikanischen Frühstück (mit sehr gutem Kaffee):

stand der Besuch der Universal-Studios auf dem Plan:

Größte Änderung zu früheren Besuchen, wesentlich professioneller und durchorganiserter, Sicherheitskontrolle am Eingang, keine Maps mehr, nur über Handy und viele neue Themenwelten, Simpsons, Minions, etc. dafür nicht mehr vorhanden, „Back to the Future“ und „Backdraft“.
Am interessantesten ein riesiger neuer Komplex, „Harry Potter“, wirklich beeindruckend:

Unwissend welche Attraktion sich in Hogwarts verbirgt, stiegen wir trotzdem ein, nur soviel es lohnt sich, eine tolle Mischung aus Ride und 3D-KIno. „Faszinierend“ (falsches Filmzitat)

Nach der Attraktion kam die übliche Kaufempfehlung, wobei sich Torsten insbesondere die Zauberstäbe ansah:

(Du brauchst keinen neuen Zauberstab)

Wohin zieht es einen Stuntman? In eine Stuntshow, da gibt es ja bekanntermaßen „Waterworld“ in L.A., die uns alle vier wieder sehr begeisterte:

Seine fachmännische Meinung, „sehr gut“

Da es tagsüber ziemlich warm wurde (ca. 30 Grad), waren wir am Abend ziemlich kaputt und fuhren nach Foto am Ausgangspunkt

schnell nach Hause.
Ein Wort noch, die Preise sind erstaunlich gewachsen, Eintritt mindestens 125$, dann mit warten ab eine Stunde aufwärts an jeder Attraktion, es sei denn man löhnt nochmal 100$ für den Expresszugang:

So fiel leider auch die Fahrt mit Jurassic World auf Grund einer Wartezeit von 85 Minuten ins Wasser:

Ein halber Liter Wasser ist für 6,50$ zu haben, das entsprechende Bier für 15$, Futter haben wir nicht gebraucht, das gesunde Frühstück hat bis zum Abend gereicht.

Tag 0 – Flug

Wie immer beginnt so ein Urlaub mit ein oder mehreren Flügen, nicht nur wir sondern auch unsere Begleiter sind schon aufgeregt und sehr, sehr früh aufgestanden. und um 4 Uhr dröhnt noch keine Werkssirene:

Nach Zwischenaufenthalt in Frankfurt

ging es dann mit 30 Minuten Verspätung für fast 12 Stunden über die Wolken.

Angekommen war noch Zeit für einen kurzen Aufenthalt am St. Monica Pier. Dann, es war schon dunkel, ziemlich kalt und wir müde, passierte nix mehr, zurück ins Hotel und ab ins Bett, auch der Eintrag wurde erst einen Tag später erstellt.

NACHTRAG, unser Auto haben wir natürlich abgeholt:

Cadillac, Typ mir völlig unbekannt. (Torsten auch) Nachtrag: Ist ein XT6