Die Nacht gut verbracht im bisher, von der Lage her, interessantestem Hotel (Ausblick hatten wir ja gestern schon gezeigt…)
Nach einem sehr gutem Frühstück dort mit dem typischen amerikanischen Kaffee, den sie wohl direkt vom Bodensee importieren, ging es nochmal Richtung Monument Valley…
daran vorbei und dann Richtung Moab, dort soll morgen der Arches N.P. das Ziel sein. Da für den ein paar Stunden aber nicht reichen, übernachten wir in Moab zweimal und haben heute für die Anfahrt den Weg über den Cayonlands N.P. ausgesucht. Unser Navi im Auto wird uns schon führen. Bis zu einer Ortschaft „Mexican Hat“ ging auch alles gut. (Aber wie die Ortschaft zu ihrem Namen kam ist fraglich, an der Steinformation soll es wohl liegen… ???)
Danach versagte das Navi und wollte uns Straßen entlang schicken, die es gar nicht gibt. Letztendlich sind wir aber doch im N.P. gelandet, in einer Region Needles District. Auf der Zufahrt kamen wir an:
vorbei, Indianer sollen hier schon vor über 2000 Jahren Newsletter hinterlassen haben, leider sind die alten Botschaften bisher noch nicht entschlüsselt worden:
Die weitere Anfahrt gestaltete sich wieder landschaftstechnisch sehr eindrucksvoll:
Fotografen wieder bei der Arbeit (Bier gabs diesmal keins)
Der Park selber wird wohl deutlich unterschätzt, es gibt wohl zwei Zufahrtsmöglichkeiten, von Südosten und von Norden, die sich im Park nicht treffen. Wir kamen von Südosten und hatten uns mehrere Aussichtspunkte ausgesucht, der erste war nur erreichbar für Allradfahrzeuge, na gut haben wir ja, also los. Ging auch entspannt los:
Schnell wurde die 7 Meilenstrecke aber schwierig, so das wir nach 15 Minuten 3 Meilen hatten, nach weiteren 45 Minuten nochmal drei, aber für die letzte Meile reichte dann die Bodenfreiheit nicht und die Überhänge unseres SUV waren zu groß, da braucht man dann doch einen Geländewagen:
Off-Road Tour Canyonland N.P.
Nichts destotrotz, diese Ausblicke haben wir uns schwer erkauft, Torsten mit Fuß- und Fingerspitzengefühl und ich mit Wasser und Blut.
Am unserem letzten Punkt trafen wir eine dreiköpfige amerikanische Reisegruppe aus Philadelphia mit Jeep, für die die Strecke deutlich einfacher zu meistern war als für uns und sie haben auf dem zufällig gleichen Heimweg an den neuralgischen Punkten auf uns gewartet um ggf. helfen zu können. Aber diese brauchten wir nicht, haben dann am Ende uns nochmal ausgiebig mit ihnen unterhalten und nochmals vielen Dank für die angebotene Hilfe. Leider fielen andere Wunschziele ins Wasser, da dieser Trip doch deutlich länger wurde und wir ja auch noch nach Moab zu unserem Hotel mussten.
Kurz vor unserem Tagesziel schon ein deutlicher Hinweis auf das was uns morgen erwartet: