Tag 26 – San Francisco (Tag 3)

Zweiter ganzer Tag und weiter geht es mit der Erkundung der Stadt. Nach einem ausgiebigen Frühstück (Eggs, scrambled oder Sunny Side mit Schinken, Würstchen und zwei riesigen Pancakes und Ahornsirup) im Castrobezirk, dort ein kurzer Verdauungsspaziergang:

bevor es zur berühmtesten und ehemals steilsten Straße der Stadt ging, der Lombardstreet. Wir dachten gestern sei es steil gewesen, aber schon auf dem Weg zur Lombard wurden wir eines besseren belehrt, es geht noch steiler:

So steil das nur im 90 Grad Winkel geparkt werden darf und die Fußwege aus Treppen bestehen.

Das war eine gute Einstimmung auf die Lombard, bei der man ja der Schräge durch Serpentinen den Schrecken genommen hat.

Auch hier muss man mindestens einmal runtergefahren sein, auch wenn die Hochfahrt vorher nicht mindern steil ist. Kurzes Selfie noch und auf zum Coid Tower, von dem man einen schönen Überblick über die Stadt hat, Torsten hatte ihn ja gestern Abend schon schön ins Bild gesetzt.

Und auch die Lombard ist von hier aus gut zu sehen:‘

Chinatown ist der nächste Punkt auf unser kleinen Stadttour gewesen:

Auch wenn alles noch chinesisch geprägt ist:

war ich doch entsetzt, all die Gerüche, das für mich unverständliche Gerede, die chinesische Musik aus den Lokalen war nicht mehr, auch gibt es keine urtümlichen Läden wie früher mehr wo massenweise tote Enten zum Verzehr in den Schaufenstern hingen, fast alles nur noch Läden mit Touristennepp. Das Viertel hat sein altes Flair komplett verloren. Schade drum. Darum schnell weiter, ein Spaziergang zur Marketstreet und mal ein bisschen „Shoppen“ u.a. auch mit Werbung, die es so in Deutschland bestimmt nie geben würde, in einem Laden names „It’s sugar“:

Hier begegnete uns auch die andere Form der Fortbewegung in S.F., die Straßenbahn,

die nicht wesentlich jünger aussieht als das Kabelcar. Auf dem Heimweg war dann der Sonnenstand laut Fotograf ideal für die „Painted Ladies“, die alten Gebäude im Victoriaviertel:

Erschöpft vom Sightseeing und shoppen, dann zurück ins Hotel und morgen ist auch noch ein Tag.

Nebenbei, Torsten war die ganze Zeit begeistert von den noch z.T. noch im Einsatz befindlichen Polizeiwagen, die er aus seiner Zeit als Stuntman in der Show „Policeakademie“ noch gut kennt. Tatsächlich fanden sich zwei nette „Kollegen, die sich fotografieren ließen:

Einfach super der Zusammenhalt so unter Kollegen.

Tag 25 – San Francisco (Tag 2)

Erster ganzer Tag in S.F. und schon im Knast, das erste Ziel des heutigen Tages: Alcatraz. Nach Frühstück in einem „Hollywood Cafe“ waren wir pünktlich an der Anlegestelle und genauso pünktlich kam das Schiff:

Punkt 11 Uhr ging es los und wie früher bestimmt die Häftlinge gab es einen Blick zurück:

Einen Blick zur Seite:

und einen Blick nach vorn:

Da wir aber keine Häftlinge sind und keine Flucht aus der Zelle riskieren mussten, wie 1962:

konnten wir uns im Zellentrakt frei bewegen:

Und auch das Loch testweise besuchen:

Grauenhaft die Vorstellung, völlig im Dunkeln über Tage dort eingesperrt zu sein, wir genossen lieber nochmal den Freigang:

und den Blick über die gesamte Bucht von S.F.:

… trotz der permanenten Gefahr von den vielen Möwen und anderen Flugtieren von oben beschissen zu werden. Da wir auf die nächste Fähre noch etwas warten mussten, dann doch lieber schnell nochmal in den üblichen Shop mit all den nützlichen und unnützlichen Utensilien, die man für ein gutes Geld erwerben kann, bei uns war sogar ein ehemaliger Häftling anwesend, der sein Buch über seine Zeit auf Alcatraz signierte:

Nach gut zwei Stunden ging es wieder zurück aufs Festland und unser nächstes Ziel war zunächst „Fisherman’s Wharf“, liegt halt direkt daneben:

mit all sein Gewusel an Menschen:

Natürlich nicht übersehen oder gar zu überhören, die Seelöwen, die es sich seit dem Erdbeben 1989 am Wharf bequem machen:

Danach gab’s lecker Crépes mit Banane, Erdbeeren und Schokoaufstrich und gestärkt ging es zur nächsten Attraktion, dem „Cabelcar“, auch nicht weit weg:

Herrlich das dieses System immer noch funktioniert. Es rauscht das Kabel in der Spalte in der Mitte zwischen den Schienen und das Cabelcar rattert und poltert oben drüber:

Aber eine Fahrt ist Pflicht und natürlich läuft man nicht zurück, sondern nutzt das Car in der Gegenrichtung.

Damit war der Tag auch schon fast vorbei und über viele der berühmten steilen, schrägen Straßen ging es ins Hotel zurück:

Man muss es selber testen, wie steil das manchmal ist:

Natürlich sind nicht alle Straßen steil, und viele imponieren auch durch die Architektur der z. T. alten Holzgebäude:

Abends ging es nochmal zum Pier, es war Blaue Stunde, das Highlight für jeden Fotografen:

Ein Blick in die Stadt zum Pyramid Transamerica bzw. zum Coid Tower

Somit waren wir wieder erst sehr spät im Hotel und fielen müde sehr schnell in den Schlaf.

Tag 24 – San Francisco (Tag 1)

Nach einer ziemlich eintönigen Fahrt, abgesehen von einer Landschaft die wir spontan Teletubbieland benannten, erreichten wir gegen 14 Uhr unser Hotel. Kurz eingecheckt und dann dem alten Rat gefolgt, sofort die Golden Gate Brücke zu besuchen, in der Hoffnung sie komplett zu sehen. Ziemlich enttäuscht mussten wir feststellen:

Nebel und Wolken über der Stadt und die Brücke im Nebel

Aber wir hatten Glück, kurz danach lichtete sich das Grau und es war zwar dunstig, aber…

da ist sie, in voller Größe und Schönheit

Wir hatten uns zwar vorher angemeldet für die Maut zur Überfahrt (muss man jetzt online machen, Bar- oder Kartenzahlung geht nicht mehr), uns dann aber entschlossen heute doch nicht rüber zu fahren, da wir ziemlichen Hunger hatten und noch in das Castroviertel, den zentralen Punkt der queeren Community in S.F. zu fahren wollten um dort zu essen.

Nach Fish and Chips bzw. einem Megasandwich ging es dann ins Hotel und auf eine Knasterfahrung morgen vorbereiten.