Erster ganzer Tag in S.F. und schon im Knast, das erste Ziel des heutigen Tages: Alcatraz. Nach Frühstück in einem „Hollywood Cafe“ waren wir pünktlich an der Anlegestelle und genauso pünktlich kam das Schiff:
Punkt 11 Uhr ging es los und wie früher bestimmt die Häftlinge gab es einen Blick zurück:
Einen Blick zur Seite:
und einen Blick nach vorn:
Da wir aber keine Häftlinge sind und keine Flucht aus der Zelle riskieren mussten, wie 1962:
konnten wir uns im Zellentrakt frei bewegen:
Und auch das Loch testweise besuchen:
Grauenhaft die Vorstellung, völlig im Dunkeln über Tage dort eingesperrt zu sein, wir genossen lieber nochmal den Freigang:
und den Blick über die gesamte Bucht von S.F.:
… trotz der permanenten Gefahr von den vielen Möwen und anderen Flugtieren von oben beschissen zu werden. Da wir auf die nächste Fähre noch etwas warten mussten, dann doch lieber schnell nochmal in den üblichen Shop mit all den nützlichen und unnützlichen Utensilien, die man für ein gutes Geld erwerben kann, bei uns war sogar ein ehemaliger Häftling anwesend, der sein Buch über seine Zeit auf Alcatraz signierte:
Nach gut zwei Stunden ging es wieder zurück aufs Festland und unser nächstes Ziel war zunächst „Fisherman’s Wharf“, liegt halt direkt daneben:
mit all sein Gewusel an Menschen:
Natürlich nicht übersehen oder gar zu überhören, die Seelöwen, die es sich seit dem Erdbeben 1989 am Wharf bequem machen:
Danach gab’s lecker Crépes mit Banane, Erdbeeren und Schokoaufstrich und gestärkt ging es zur nächsten Attraktion, dem „Cabelcar“, auch nicht weit weg:
Herrlich das dieses System immer noch funktioniert. Es rauscht das Kabel in der Spalte in der Mitte zwischen den Schienen und das Cabelcar rattert und poltert oben drüber:
Aber eine Fahrt ist Pflicht und natürlich läuft man nicht zurück, sondern nutzt das Car in der Gegenrichtung.
Damit war der Tag auch schon fast vorbei und über viele der berühmten steilen, schrägen Straßen ging es ins Hotel zurück:
Man muss es selber testen, wie steil das manchmal ist:
Natürlich sind nicht alle Straßen steil, und viele imponieren auch durch die Architektur der z. T. alten Holzgebäude:
Abends ging es nochmal zum Pier, es war Blaue Stunde, das Highlight für jeden Fotografen:
Ein Blick in die Stadt zum Pyramid Transamerica bzw. zum Coid Tower
Somit waren wir wieder erst sehr spät im Hotel und fielen müde sehr schnell in den Schlaf.