Tag 23 – Yosemite N.P. (Tag 2)

Heute stand als erstes auf dem Plan, ein kurzer Besuch von Mariposa Grove mit den gigantischen Redwoodbäumen und danach nochmal Yosemite Valley mit seinen vielen Wasserfällen. Aber die Situation im Park ist dieses Jahr besonders und wir mussten lernen, dass auch wenn eine Attraktion „OPEN“ ist, dass es noch nicht heißt, dass man wie üblich mit dem Auto hinfahren kann. Der viele Schnee diesen Winter hat wohl sehr viele Straßen beschädigt, so das einige dieses Jahr gar nicht geöffnet werden können, wie die Hauptdurchfahrtsstraße CA-120 und leider auch die Zufahrt zum Mariposa Grove, was bedeutet, dass der Weg, der normalweise in 5 Minuten erledigt gewesen wäre, nun teilweise hart erwandert werden musste.

Aber immerhin hatten wir Spaß dabei und ich habe eine neue Gattung entdeckt…

… die Baumhasen. Immerhin nach knapp 3 Meilen und ca. 90 Minuten bergauf

die ersten Redwoods. Sind schon imposant, auch dann wenn sie abgestorben und umgefallen sind.

Riesig wie ein U-Bootkörper wirken sie dann und das Wurzelwerk ist gigantisch:

Aber für den größten von allen, der Grizzly Giant mussten wir nochmal eine gute halbe Meile bergauf steigen, vorbei am Bachelor und den 3 Grazien …

… aber dann, da stand er endlich.

Immerhin einer der fünf größten Bäume der Welt und mit ca. 2700 Jahren einer der ältesten überhaupt. Beim zugegeben deutlich einfacheren Abstieg wurde es wieder tierisch, zwei Rehe ließen sich fast nicht beim Grasen stören.

Die Ohren, einfach eine Wucht. Zurück im Tal mussten wir feststellen, das das Hochwasser durch die Schneeschmelze seit gestern ca. 50 cm gestiegen war und

wir vielleicht richtig Glück hatten, denn noch zwei Tage so stark steigende Pegel und das ganze Valley steht unter Wasser und muss vielleicht komplett gesperrt werden.

An der Brücke z.B. soll in den letzten zwei Tagen das Wasser um rund 5 Fuß gestiegen sein und so führt sie nicht mehr zu einem Wanderweg sondern nur noch ins leere Nass. Aber wir waren noch trockenen Fußes und hatten genug Zeit uns umzuschauen und sahen kleine Wasserfälle, Wasserfälle bei denen das Wasser scheinbar nicht den Boden erreicht …

und riesige, zweietagige Fälle

Und das ganze Wasser muss ja abfließen und macht dabei mächtig Krach und es entstehen Stromschnellen die einfach gigantisch sind und selbst in der Langzeitaufnahme noch wirbeln.

Hier übrigens der Meister bei der Arbeit:

Aber dann wurde es Zeit Abschied zu nehmen, einen letzten Blick zu genießen:

denn Wolken zogen auf und das Wetter wurde deutlich dunkler:

Aber selbst bei einen Wetter waren noch Kletterer am Fels:

Nicht gefunden im Bild? Hier die Vergrößerung:

Und mit diesen letzten Eindrücken ging es auf den Weg ins Hotel zurück, wobei wir wegen zwei Bären doch noch mal anhielten:

und teilweise bis ca. 50m an sie herankamen:

Dann waren wir aber wirklich kaputt und sind sehr spät im Hotel erst angekommen und haben uns entschieden, den heutigen Beitrag erst einen Tag später zu veröffentlichen.

Tag 22 – Yosemite N.P. (Tag 1)

Die Fahrt vom Lake Tahoe zum letzten Nationalpark unseres Urlaubs, dem Yosemite N.P., war sehr spannend. Aus tiefsten Schnee …

… und zugefrorenen Seen …

… ging es direkt zu Palmen und Wassersport …

Und dazwischen kam uns ein LKW auf unserer Fahrspur entgegen …

… und wir landeten im Wilden Westen …

… und fuhren in das Yosemite Valley hinauf.

Aber das eigentliche, erste Ziel im Yosemite N.P. war das Visitor Center, um zu erfahren, was man wirklich ansehen kann, welche Straßen offen und welche Straßen gesperrt sind. Denn die Straßen in diesem Nationalpark sind manchmal witterungsbedingt sehr lange gesperrt, so auch jetzt, die gesamte Hauptstraße 120 durch den Park ist dicht. Einige der gewaltigen Felsen und sehenswerten Blicke hier im Park können wir damit nicht besuchen, aber die gigantischen Bäume können wir morgen bestaunen und einen ersten Blick ins Yosemite Tal konnten wir auch werfen und die berühmten Wasserfälle betrachten: