Tag 10 – Grand Canyon, Antilope Canyon und Horseshoe Bend

Auch wenn es weh tut, der Grand Canyon ist mal wirklich Grand und selbst beim Verlassen des Parks hat man noch soviel zu sehen:

Gewandert sind wir übrigens auch, immerhin 20 Höhenmeter waren es bestimmt, nur um einen neun Ansichtspunkt zu finden:

und dann kam er doch, der letzte Blick auf den Canyon, auf einer Sitzbank, die nur einen Meter vom Abgrund weg ist…

120 Meilen später sind wir dann in Page angekommen, direkt am Lake Powell, der auch fast leer ist. Wir hatten uns aber andere Punkte zum Anschauen ausgesucht (leeren Staudamm hatten wir schon) und zwar den Antilope Canyon, der in Indianerbesitz ist und nur mit geführten Touren (ab 135 € pro Person) erreicht werden kann. Immerhin sind zweimal 15 Minuten Minibusfahrt im Preis enthalten und die einstündige Führung durch den Canyon, ein bisschen sehr überteuert, aber man hat sonst keine Chance:

Aber die Bilder täuschen, da sie nach oben fotografiert sind, am Boden sah es so aus:

Da mal einen freien Blick für ein eigenes Foto zu finden, war nicht einfach, aber…

… es gelingt. Ob man das Geld bezahlen will, bleibt jedem selber überlassen, aber beeindruckend ist es schon.

Nach der Tour ist vor der Tour, die diesmal nur 10$ Parken kostete und nach kurzer Wanderung von 15 Minuten zum Horseshoe Bend führte:

Torsten hatte sich die blaue Stunde ausgesucht. Dies hatte sich gelohnt, vor und nachdem die Sonne dann untergegangen war.

Aber abenteuerlich war es schon, denn auch hier gibt es keine Schutzeinrichtungen gegen den direkten Fall nach unten über mehrere hunderte Meter.
Torsten musste seinen Platz verteidigen, vor allem kurz vor dem Sonnenuntergang habe ich Blut und Wasser geschwitzt wenn ich ihn so an der Kante gesehen habe:

Auch unsere beiden Mitreisenden hielten einen gehörigen Abstand zum Abgrund:

Übrigens, die Bilder lassen sich auch anclicken, damit man sie sich etwas größer ansehen kann (funktioniert seit gestern, also die meisten, wenn wir keins vergessen haben umzustellen)

Tag 9 – Hoover Dam und Grand Canyon

Nach drei Tagen in Las Vegas wurde es Zeit zwar nicht den Abflug …

… aber zumindest die Abfahrt zu nehmen und die 280 mi bis zum Grand Canyon zu fahren. Zwischenstation ist dabei der Hoover Damm (Dam) aus den 30er Jahren. Ein riesigen Bauwerk welches Las Vegas mit Strom versorgen soll.

Aber wie lange er diese Funktion noch ausfüllen kann, schätzungsweise fehlen 2/3 des normalen Wasserbestandes.

Ein wahnsinniger Anblick, der aber richtig Angst machen kann. Sollte sich nichts ändern, können die Turbinen auf der andere Seite des Dammes keinen Strom mehr erzeugen.

Da wir nichts daran ändern kann, sind wir weitergefahren und es ist etwas passiert. Torsten hat Emotionen gezeigt, und zwar bei diesem, ersten Anblick des Grand Canyon:

Erst ein „Wow“, dann noch eins und dann noch eins, wobei auch die Stimme immer höher wurde. Ist aber auch ein Anblick, den man nicht wiedergeben kann, den man selbst erleben muss, ansonsten versteht man dieses nicht. Darum einfach zum ansehen, ein paar von unseren Eindrücken:

die beiden waren natürlich auch dabei…

und zum Schluss nochmal ein Gruppenfoto:

Morgen auf dem Weg nach Lake Powell werden wir an der Ostseite noch ein paar Stopps machen und dann ist dieser Canyon auch schon wieder Geschichte in unserer Tour.