Tag 23 – Yosemite N.P. (Tag 2)

Heute stand als erstes auf dem Plan, ein kurzer Besuch von Mariposa Grove mit den gigantischen Redwoodbäumen und danach nochmal Yosemite Valley mit seinen vielen Wasserfällen. Aber die Situation im Park ist dieses Jahr besonders und wir mussten lernen, dass auch wenn eine Attraktion „OPEN“ ist, dass es noch nicht heißt, dass man wie üblich mit dem Auto hinfahren kann. Der viele Schnee diesen Winter hat wohl sehr viele Straßen beschädigt, so das einige dieses Jahr gar nicht geöffnet werden können, wie die Hauptdurchfahrtsstraße CA-120 und leider auch die Zufahrt zum Mariposa Grove, was bedeutet, dass der Weg, der normalweise in 5 Minuten erledigt gewesen wäre, nun teilweise hart erwandert werden musste.

Aber immerhin hatten wir Spaß dabei und ich habe eine neue Gattung entdeckt…

… die Baumhasen. Immerhin nach knapp 3 Meilen und ca. 90 Minuten bergauf

die ersten Redwoods. Sind schon imposant, auch dann wenn sie abgestorben und umgefallen sind.

Riesig wie ein U-Bootkörper wirken sie dann und das Wurzelwerk ist gigantisch:

Aber für den größten von allen, der Grizzly Giant mussten wir nochmal eine gute halbe Meile bergauf steigen, vorbei am Bachelor und den 3 Grazien …

… aber dann, da stand er endlich.

Immerhin einer der fünf größten Bäume der Welt und mit ca. 2700 Jahren einer der ältesten überhaupt. Beim zugegeben deutlich einfacheren Abstieg wurde es wieder tierisch, zwei Rehe ließen sich fast nicht beim Grasen stören.

Die Ohren, einfach eine Wucht. Zurück im Tal mussten wir feststellen, das das Hochwasser durch die Schneeschmelze seit gestern ca. 50 cm gestiegen war und

wir vielleicht richtig Glück hatten, denn noch zwei Tage so stark steigende Pegel und das ganze Valley steht unter Wasser und muss vielleicht komplett gesperrt werden.

An der Brücke z.B. soll in den letzten zwei Tagen das Wasser um rund 5 Fuß gestiegen sein und so führt sie nicht mehr zu einem Wanderweg sondern nur noch ins leere Nass. Aber wir waren noch trockenen Fußes und hatten genug Zeit uns umzuschauen und sahen kleine Wasserfälle, Wasserfälle bei denen das Wasser scheinbar nicht den Boden erreicht …

und riesige, zweietagige Fälle

Und das ganze Wasser muss ja abfließen und macht dabei mächtig Krach und es entstehen Stromschnellen die einfach gigantisch sind und selbst in der Langzeitaufnahme noch wirbeln.

Hier übrigens der Meister bei der Arbeit:

Aber dann wurde es Zeit Abschied zu nehmen, einen letzten Blick zu genießen:

denn Wolken zogen auf und das Wetter wurde deutlich dunkler:

Aber selbst bei einen Wetter waren noch Kletterer am Fels:

Nicht gefunden im Bild? Hier die Vergrößerung:

Und mit diesen letzten Eindrücken ging es auf den Weg ins Hotel zurück, wobei wir wegen zwei Bären doch noch mal anhielten:

und teilweise bis ca. 50m an sie herankamen:

Dann waren wir aber wirklich kaputt und sind sehr spät im Hotel erst angekommen und haben uns entschieden, den heutigen Beitrag erst einen Tag später zu veröffentlichen.

Tag 22 – Yosemite N.P. (Tag 1)

Die Fahrt vom Lake Tahoe zum letzten Nationalpark unseres Urlaubs, dem Yosemite N.P., war sehr spannend. Aus tiefsten Schnee …

… und zugefrorenen Seen …

… ging es direkt zu Palmen und Wassersport …

Und dazwischen kam uns ein LKW auf unserer Fahrspur entgegen …

… und wir landeten im Wilden Westen …

… und fuhren in das Yosemite Valley hinauf.

Aber das eigentliche, erste Ziel im Yosemite N.P. war das Visitor Center, um zu erfahren, was man wirklich ansehen kann, welche Straßen offen und welche Straßen gesperrt sind. Denn die Straßen in diesem Nationalpark sind manchmal witterungsbedingt sehr lange gesperrt, so auch jetzt, die gesamte Hauptstraße 120 durch den Park ist dicht. Einige der gewaltigen Felsen und sehenswerten Blicke hier im Park können wir damit nicht besuchen, aber die gigantischen Bäume können wir morgen bestaunen und einen ersten Blick ins Yosemite Tal konnten wir auch werfen und die berühmten Wasserfälle betrachten:

Tag 20 – Fahrt und Craters of the Moon N.P:

Der heutige Tag diente eigentlich nur der Überbrückung der langen Strecke vom Yellowstone N.P. zum Yosemite N.P. und das hieß fast 850 km Fahrt bis zum Zwischenziel Battle Mountain. Hier gibt es nichts besonderes zu sehen, aber die Fahrt zum Zwischenziel begann mit einem Abschied vom Yellowstone und seinen Bergen,

ging weiter über ewig lange Straßen

durch dramatische Wetterbildungen,

die sich aber am Rand bei uns aber nur als harmloser, kurzer Regen abspielten. Pause (und Fahrerwechsel) wurde gemacht am Craters of the Moon N.P., einem kleinen Nationalpark, der die Hinterlassenschaften eines früheren Vulkanausbruchs sehr schön darstellt.

Neben durch den Park fahren, kann man auch kleinere Wanderungen machen und/oder alte Vulkankegel besteigen.

Mehr gibt es eigentlich von heute nicht zu berichten, außer dass wir bei unseren Erkundungen auf die seltenste Form der Lava gestoßen sind, kalte, weiße Lava nämlich:

Tag 19 – Yellowstone N. P. (Tag 3)

Heute war es bunt, gefährlich und beeindruckend wie jeden Tag. Fing noch ganz harmlos an, mit einem Besuch im Norris Geysir Basin. Viele kleine „Badelöcher“, einige rufen zum Baden auf, andere weisen dies entweder wasserqualitativ und/oder geruchstechnisch von sich.

Hier haben wir auch einen schönen Weihnachtsbaum entdeckt, gegen einen geringen finanziellen Obolus verraten wir den Standort:

Um das Tagesziel zu erreichen, war Eile angesagt, vor allem Struppi und Harry wollten weiter.

Wie üblich liegen auf dem Weg zum Ziel einige Viewpoints, wie hier der Roaring Mountain

oder die Sheepeater Cliffs

Aber dann waren wir am Mammoth Hot Spring

Waren aber ziemlich trocken, wahrscheinlich auch der Erderwärmung geschuldet.

Auf dem Rückweg wiedermal Bisonse. Ich hatte ja versprochen keine Bilder mehr, aber von Videos hatte ich nichts gesagt:

Übrigens habe ich mal die Fremdsprachenkenntnisse bei ihnen getestet, das Ergebnis war eher mager, sehr mager. Aber dann Aufregung total, ein Bär am Straßenrand, genauer eine Bärin mit ihrem Jungen. Leider waren sie uns nicht freundlich gesonnen und zeigten uns nur das Hinterteil, also die Mutter:

Und dann war wohl Nickerchen angesagt:

Leider im Bild nicht genau zu erkennen, wo sich die beiden aufhalten, darum etwas markiert:

Aber dann zum Abschluss, der Besuch am Grand Prismatic Spring, auch dort zuerst wieder schöne, warme Badepools.

Doch nun lassen wir einfach die Bilder sprechen:

Wir haben nicht an den Farbreglern gespielt, so bunt ist es wirklich.

So, ein letztes Selfie und das wars dann mit dem Yellowstone N.P.

Tag 18 – Yellowstone N. P. (Tag 2)

Schreck am Morgen, welches Auto nehmen wir denn heute (bitte auch das Nummernschild beachten)? Na das was die Fernbedienung öffnet, ist doch logisch. (Ist schon komischer Zufall, aber wir wissen nicht wem das andere gehört hat)

Heute sollte der untere Teil des Parks erkundet werden und die erste Begegnung wie gestern, Bisons. (Das sind versprochen die letzten Bilder dieser beeindruckenden Tiere)

Beeindruckend auch deshalb, weil man sich wirklich bis auf kurze Distanz ihnen nähern kann (darf).

Auch auf der anderen Straßenseite war ok für sie. Nach diesem kurzem Zwischenstopp war das erste Ziel, der Grand Canyon des Yellowstone mit seinen beiden Wasserfällen Lower und Upper Fall. Wobei nur der Lower interessant ist, zum Aufwärmen schnell am Gibbon Fall die Technik getestet, Stichwort Langzeitbelichtung

Unvermeidlich auf dem Weg an einigen Geysiren, Schlammtöpfen oder Pools anzuhalten und sich an dem Geruch nach faulen Eier zu ergötzen.

Aber nicht alle Punkte waren auch erreichbar.

Selbst mit Allrad kam man hier nicht durch und Schnee liegt noch genügend und das bei 20 Grad Celsius und mehr in praller Sonne:

Aber dann hatten wir das Tagesziel erreicht:

Und jetzt zur Schneeschmelze ist der Wasserfall mächtig gewaltig.

Gut das Torsten die Langzeitbelichtung getestet hatte, so brauchte er an dem „ViewPoint“ nicht so lange, denn eintausend andere Leute wollten auch dort fotografieren.

Auch ohne den Wasserfall ist der Canyon beeindruckend, wegen seine Größe und der gelben Felsen, ob die was mit dem Namen des Nationalparks zu tun haben?

Aber der größte Magnet ist eben der Wasserfall, der von mehreren Punkte aus bewundert werden kann.

Abschluss bildete wieder der Old Faithful Geysir.

Da wir diesmal etwas warten mussten, er bricht ja nur ca. alle 90 Minuten aus, verbrachten wir auf der Suche nach Kaffee für den Hasen einige Zeit im Hotel „Old Faithul Inn“. Einfach WOW.

Schon von außen ist erkennbar, dass viel Holz verbaut wurde, (man beachte die Treppe auf dem Dach neben dem Schornstein) aber dass es komplett aus Holz ist, erkennt man dann innen:

Ok, ok, der Schornstein ist nicht aus Holz…

Übrigens, wer hier in einem Zimmer mit Blick auf den Geysir nächtigen möchte, für schlappe 1200 $ geht’s los. Wir finden unser Hotel auch schick (Lobbybild ist jetzt online im gestrigen Beitrag) und fuhren dann ziemlich geschafft zurück, war ein langer und erlebnisreicher Tag, wie alle bisher.

Tag 17 – Yellowstone N.P. (Tag 1)

Wie immer, nach einem gesunden amerikanischem Frühstück (nicht zu sehen, frische Waffeln):

und der entsprechenden Menge Müll:

(Nebenbemerkung: Und wir in Deutschland retten die Welt und verbieten Strohhalme aus Plastik, ist schon irgendwie lächerlich. Übrigens haben wir trotzdem auch hier Müll eingespart, wer im oberen Bild das Sparpotential entdeckt, bekommt zwei Plastestrohhalme von uns geschenkt, ggf. gibt es einen Drink sogar dazu.)
Aber wie gesagt, nach diesem gesunden Frühstück und der produzierten Müllmenge ging es wieder auf die Piste, ca. 320 Meilen zum Yellowstone N.P. Auf dem Weg dahin jede Menge Schnee und das bei 20 Grad Celsius:

In West-Yellowstone angekommen, schnell unser Hotelzimmer bezogen:

und ab in den Park. Was begegnet uns als erstes? Jede Menge Bisons:

noch relativ weit weg

sich suhlend

auf schon auf dem Weg zu uns

und direkt vor uns:

Ist schon eine andere Hausnummer, wenn man nicht mal 10 Meter weit weg von so einem Fleischberg steht und kein Zaun dazwischen ist.

Aber alles gut überstanden und auf zum nächsten Punkt, den ersten Geysiren oder HotSpots:

So sieht ja alles schick aus, aber gefährlich ist es schon und tötet alles ab:

Videos von den Geysiren selbst kommen noch.

Und dann zum wohl bekanntestem Geysir, dem Old Faithful, er soll ja bis zu 80 Meter in die Höhe gehen, nach ja das Old überwiegt wohl mittlerweile, es waren ca. 20 schlappe Meter:

Und auch hier am Visitor Center noch jede Menge Schnee:

Dann war auch schon Ende und auf dem Weg zurück noch schnell ein paar Impressionen eigesammelt:

Tag 15 – Zion N.P.

Heute nur sehr kurze Fahrt zum Zion N.P., gerade mal gut 70 Meilen und schon da, interessant die Ansichten der wuchtigen Felsen, die sich über einem auftürmen:

Interessant auch der Bewuchs der Felsen, nahezu jede Möglichkeit wird genutzt:

Und am Boden sind gefährliche Pflanzen unterwegs, darum vorsichtig anschleichen:

schnell ablichten

und so sieht dann das Ergebnis aus:

Während sich einige in Gefahr begeben, üben andere sich im Selfie fotografieren:

Dann kam die Fahrt durch zwei historische Tunnel, wobei der längere der beiden so schmal und flach ist, dass die Autos nur immer nur in eine Richtung durchgelassen werden, da schon kleine Wohnmobile ihn nur in der Mitte durchfahren können. (Sie erhalten dazu explizite Anweisungen vor der Einfahrt)

Es sind zwar zwei Spuren eingezeichnet, aber die sind für heutige Autos sehr sehr eng, der Tunnel wurde wohl Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut, da war alles noch etwas schmaler.

Nach dem Tunnel erschlagen einen wieder die Berge in ihrer riesigen Größe:

Und dann mussten wir feststellen, wahnsinnig voll der Park, kein Parkplatz mehr am Visitor-Center und tausende von Leuten und es war mit ca. 78 Grad auch ziemlich warm. Der eigentliche Weg in den Park darf nicht mehr mit Privatfahrzeugen befahren werden, nur noch mit Shuttlebussen. Angesichts der Temperaturen und der Warteschlange am Bus haben wir entschieden, dies nicht auf uns zu nehmen und den Nachmittag etwas ruhiger im Hotel zu verbringen, einen schönen Ausblick hatten wir auch von hier:

Der am Abend nur noch imposanter wurde:

Tag 14 – Bryce Canyon N.P.

Nach sehr entspannter Fahrt, lediglich rund 130 Meilen, kamen wir kurz nach dem Mittag am Hotel im Bryce Canyon an, unser Zimmer konnten wir sofort beziehen und sind dann sofort zum Park unterwegs gewesen. Hier war wieder die Auswahl der Bilder enorm schwierig.

Nachdem wir uns eine Weile vom Rand die Szenerie angesehen haben, sind wir dann hinabgestiegen, vorbei an einer Formation namens „Thors Hammer“:

Und weiter gings hinab, wohlwissend, wir müssen da wieder rauf:

Lockeren Fußes unten angekommen erwartete uns wieder die total entspannte Tierwelt:

und der Blick nach oben:

Nun ist der Bryce Canyon ja kein eigentlicher Canyon, aber Torsten fand

wenn der Bach hier noch weiter sich eingräbt, dann könnte er daraus einen machen. Noch ist er schmal, klein und niedlich

aber die Kräfte können gewaltig ansteigen, wie die Reste der Schneeschmelze von 6 Fuß Höhe (ca. 2m) dieses Jahr beweisen:

Nach kurzem Aufenthalt stand uns dann der beschwerliche Aufstieg bevor, am Anfang noch gemächlich:

dann immer steiler:

Zum Abschluss noch ein Foto vor dieser Kulisse:

und nochmal den Anblick genießen

Tag 13 – Arches N.P.

Nachdem wir gestern kurz vor dem Ziel Moab ja schon einen schönen Bogen, Loch oder Arch gesehen haben, machten wir uns erwartungsvoll auf zum Nationalpark. Die ließen uns aber nicht rein, obwohl es ein staatlicher Park ist und wir den „America the Beautiful“-Pass haben, aber wir hatten keinen Timeslot für 2$ gebucht. Verständlich bei dem Andrang schon so früh im Jahr, aber trotzdem Geldschneiderei. Also frühestmöglichen Slot ab 14 Uhr gebucht und dann einfach nur gewartet, bis wir dann wirklich ziemlich genau 14 Uhr im Park waren. Aber von Arches erstmal keine Spur, dafür Felsformationen, unglaublich:

Wuchtig und beeindruckend,

und interessante Formmationen, mit ein bisschen Fanatsie sieht man hier ein U-Boot, ziemlich in der Mitte der Turm und nach vorn links der Körper (wusste bisher nix über Experimente mit Stein-U-Booten)

Andere balancieren ihre Bowlingkugel…

Und waren es mal nicht nur die Massive selbst, sondern auch die Farben. Also nicht das Struppi-Gelb und das Harry-Braun, nein das Grün über den Felsformationen, was nicht von Kupfer sondern von Eisenverbindungen kommt. (Haben wir dort gelesen)

Aber dann kamen die Arches, einer beeindruckender als der andere:
Zuerst entdeckten wir den Double-Arch:

und hielten uns dort eine ganze Weile auf, wie ein natürlicher Dom:

Immer auf der Jagd nach dem besten Bild (ein Suchbild)

Kleine Hilfe, links etwas über der Mitte:

Entstanden ist dabei dieser, obige Blick durch den Bogen

Und auf zum nächsten, einem der berühmtsteten, dem „Delicate“, im ersten Bild noch ganz klein

Auf Grund des späten Einlasses in den Park sind wir nicht selbst dorthin gewandert, sondern zu einem Viewpoint. Harry und Struppi meinten, das wäre mal ein geeigneter Rahmen für die beiden:

Auch hier kein langer Aufenthalt, der nächste Arch ruft schon, der Skyline-Arch:

Um 1940 ist aus dem Bogen ein großes Stück herausgefallen, dieses liegt jetzt als Trümmerteile am Boden und ist geeignet für unsere beiden Mitreisenden:

Auch hier wieder neben dem eigentlichem Loch in der Wand beeindruckende Umgebung:

Aber auf zum letztmöglichen für heute, da langsam die Sonne schon untergehen will, also auf zum Landscape-Arch.

Aus sicherer Entfernung fotografiert, denn sicher sieht er nicht mehr aus.

Einwas will ich aber auch mal zeigen, wie Fotografen arbeiten…
??? Wie war das gleich erst Motiv aussuchen und dann Auslöser drücken??? ??? Und wann muss man die Schärfe einstellen???

Ach egal, ich drücke einfach drauf.

Auf dem Rückweg zum Auto hatten wir einen sehr entspannten, tierischen Besucher, der direkt auf der Straße saß und sich auch durch Autos nicht aus der Ruhe bringen ließ, nach dem Motto „die fahren schon an mir vorbei“, taten sie ja auch.

Mal in eigener Sache, uns würde interessieren, wer unseren Blog gelegentlich anschaut, dann bitte hinterlasst doch bei uns im Whatsapp eine kurze Info, wir würden uns sehr freuen.

Tag 12 – Moab, Canyonlands N.P.

Die Nacht gut verbracht im bisher, von der Lage her, interessantestem Hotel (Ausblick hatten wir ja gestern schon gezeigt…)

Nach einem sehr gutem Frühstück dort mit dem typischen amerikanischen Kaffee, den sie wohl direkt vom Bodensee importieren, ging es nochmal Richtung Monument Valley…

daran vorbei und dann Richtung Moab, dort soll morgen der Arches N.P. das Ziel sein. Da für den ein paar Stunden aber nicht reichen, übernachten wir in Moab zweimal und haben heute für die Anfahrt den Weg über den Cayonlands N.P. ausgesucht. Unser Navi im Auto wird uns schon führen. Bis zu einer Ortschaft „Mexican Hat“ ging auch alles gut. (Aber wie die Ortschaft zu ihrem Namen kam ist fraglich, an der Steinformation soll es wohl liegen… ???)

Danach versagte das Navi und wollte uns Straßen entlang schicken, die es gar nicht gibt. Letztendlich sind wir aber doch im N.P. gelandet, in einer Region Needles District. Auf der Zufahrt kamen wir an:

vorbei, Indianer sollen hier schon vor über 2000 Jahren Newsletter hinterlassen haben, leider sind die alten Botschaften bisher noch nicht entschlüsselt worden:

Die weitere Anfahrt gestaltete sich wieder landschaftstechnisch sehr eindrucksvoll:

Fotografen wieder bei der Arbeit (Bier gabs diesmal keins)

Der Park selber wird wohl deutlich unterschätzt, es gibt wohl zwei Zufahrtsmöglichkeiten, von Südosten und von Norden, die sich im Park nicht treffen. Wir kamen von Südosten und hatten uns mehrere Aussichtspunkte ausgesucht, der erste war nur erreichbar für Allradfahrzeuge, na gut haben wir ja, also los. Ging auch entspannt los:

Schnell wurde die 7 Meilenstrecke aber schwierig, so das wir nach 15 Minuten 3 Meilen hatten, nach weiteren 45 Minuten nochmal drei, aber für die letzte Meile reichte dann die Bodenfreiheit nicht und die Überhänge unseres SUV waren zu groß, da braucht man dann doch einen Geländewagen:

Off-Road Tour Canyonland N.P.

Nichts destotrotz, diese Ausblicke haben wir uns schwer erkauft, Torsten mit Fuß- und Fingerspitzengefühl und ich mit Wasser und Blut.

Am unserem letzten Punkt trafen wir eine dreiköpfige amerikanische Reisegruppe aus Philadelphia mit Jeep, für die die Strecke deutlich einfacher zu meistern war als für uns und sie haben auf dem zufällig gleichen Heimweg an den neuralgischen Punkten auf uns gewartet um ggf. helfen zu können. Aber diese brauchten wir nicht, haben dann am Ende uns nochmal ausgiebig mit ihnen unterhalten und nochmals vielen Dank für die angebotene Hilfe. Leider fielen andere Wunschziele ins Wasser, da dieser Trip doch deutlich länger wurde und wir ja auch noch nach Moab zu unserem Hotel mussten.

Kurz vor unserem Tagesziel schon ein deutlicher Hinweis auf das was uns morgen erwartet:

Tag 11 – Monument Valley

Schlag auf Schlag, jeden Tag gibt es etwas neues zu sehen, nach der engen Schlucht gestern ist heute Weite angesagt, im Monument Valley. Nach einer ca. dreistündigen Fahrt erreichten wir den Beginn des Monument Valley …

Ab hier sprechen die Bilder einfach für sich:

Harry und Struppi waren logisch auch wieder dabei als wir die ersten Bilder am Visitor Center aufnahmen:

Dieses Panorama ist übrigens eben sitzend entstanden:

Danach hatte er nix zu tun und stört ernsthafte Versuche angewandter Touristenfotografie:

Im Anschluss ging es auf den Rundkurs, hier konnte unser SUV mal seine Bodenfreiheit und Allradtechnik einsetzen. (wäre auch ohne gegangen, aber so war es sicherer)

faszinierend, diese Formation heißt übrigens „Elephant“

Dann ging der Tag so langsam zu Ende

und wir haben unser Hotelzimmer bezogen (schöner Ausblick)

und sind danach aber nochmal zurück, um zum Sonnenuntergang bzw. in der blauen Stunde noch zu fotografieren:

Übrigens, Fotografen bei der Arbeit…….

Tag 10 – Grand Canyon, Antilope Canyon und Horseshoe Bend

Auch wenn es weh tut, der Grand Canyon ist mal wirklich Grand und selbst beim Verlassen des Parks hat man noch soviel zu sehen:

Gewandert sind wir übrigens auch, immerhin 20 Höhenmeter waren es bestimmt, nur um einen neun Ansichtspunkt zu finden:

und dann kam er doch, der letzte Blick auf den Canyon, auf einer Sitzbank, die nur einen Meter vom Abgrund weg ist…

120 Meilen später sind wir dann in Page angekommen, direkt am Lake Powell, der auch fast leer ist. Wir hatten uns aber andere Punkte zum Anschauen ausgesucht (leeren Staudamm hatten wir schon) und zwar den Antilope Canyon, der in Indianerbesitz ist und nur mit geführten Touren (ab 135 € pro Person) erreicht werden kann. Immerhin sind zweimal 15 Minuten Minibusfahrt im Preis enthalten und die einstündige Führung durch den Canyon, ein bisschen sehr überteuert, aber man hat sonst keine Chance:

Aber die Bilder täuschen, da sie nach oben fotografiert sind, am Boden sah es so aus:

Da mal einen freien Blick für ein eigenes Foto zu finden, war nicht einfach, aber…

… es gelingt. Ob man das Geld bezahlen will, bleibt jedem selber überlassen, aber beeindruckend ist es schon.

Nach der Tour ist vor der Tour, die diesmal nur 10$ Parken kostete und nach kurzer Wanderung von 15 Minuten zum Horseshoe Bend führte:

Torsten hatte sich die blaue Stunde ausgesucht. Dies hatte sich gelohnt, vor und nachdem die Sonne dann untergegangen war.

Aber abenteuerlich war es schon, denn auch hier gibt es keine Schutzeinrichtungen gegen den direkten Fall nach unten über mehrere hunderte Meter.
Torsten musste seinen Platz verteidigen, vor allem kurz vor dem Sonnenuntergang habe ich Blut und Wasser geschwitzt wenn ich ihn so an der Kante gesehen habe:

Auch unsere beiden Mitreisenden hielten einen gehörigen Abstand zum Abgrund:

Übrigens, die Bilder lassen sich auch anclicken, damit man sie sich etwas größer ansehen kann (funktioniert seit gestern, also die meisten, wenn wir keins vergessen haben umzustellen)

Tag 9 – Hoover Dam und Grand Canyon

Nach drei Tagen in Las Vegas wurde es Zeit zwar nicht den Abflug …

… aber zumindest die Abfahrt zu nehmen und die 280 mi bis zum Grand Canyon zu fahren. Zwischenstation ist dabei der Hoover Damm (Dam) aus den 30er Jahren. Ein riesigen Bauwerk welches Las Vegas mit Strom versorgen soll.

Aber wie lange er diese Funktion noch ausfüllen kann, schätzungsweise fehlen 2/3 des normalen Wasserbestandes.

Ein wahnsinniger Anblick, der aber richtig Angst machen kann. Sollte sich nichts ändern, können die Turbinen auf der andere Seite des Dammes keinen Strom mehr erzeugen.

Da wir nichts daran ändern kann, sind wir weitergefahren und es ist etwas passiert. Torsten hat Emotionen gezeigt, und zwar bei diesem, ersten Anblick des Grand Canyon:

Erst ein „Wow“, dann noch eins und dann noch eins, wobei auch die Stimme immer höher wurde. Ist aber auch ein Anblick, den man nicht wiedergeben kann, den man selbst erleben muss, ansonsten versteht man dieses nicht. Darum einfach zum ansehen, ein paar von unseren Eindrücken:

die beiden waren natürlich auch dabei…

und zum Schluss nochmal ein Gruppenfoto:

Morgen auf dem Weg nach Lake Powell werden wir an der Ostseite noch ein paar Stopps machen und dann ist dieser Canyon auch schon wieder Geschichte in unserer Tour.

Tag 5 – Calico, Death Valley

Wie üblich, nach einem gesunden, amerikanischen Frühstück (diesmal Eiersandwiches (French Toast) mit Blaubeeren und Ahornsirup) …

zufrieden, satt und völlig überzuckert, sind wir schon auf zur nächsten Etappe, dem Death Valley. Ein möglicher Weg über unendliche lange Straßen…

… vorbei an vielen, riesigen Windparks…

… und der Ghosttown Calico. Soll mal eine Goldgräberstadt gewesen sein, kann sein, muss nicht, ist aber ein schöner Ort, um kurz Pause zu machen, …

… spazieren zu gehen …

… und alle seine Sinne im schrägen Haus zu testen, insbesondere die Ohr-Gleichgewichts-Magen-Übelkeits-Lach-Sensorik…

Nach dieser kurzen, sehr erheiternden Pause wieder über endlose lange Straßen…

… auf direktem Weg zum Death Valley:

und dem ersten Eindruck vom Tal von Dante’s View aus.

Absolute Stille hier oben, kein Geräusch, Wind war auch keiner, aber immerhin bei 5475 Fuß über dem Meeresspiegel etwas kühl, während unten im Tal Badwater 282 Fuß unter dem Meeresspiegel liegt.

Und Harry und Struppi haben Urlaubsfreundschaft mit Reisebär aus Dortmund gemacht, der bei einem jungen Pärchen reist…

Und den zweiten Aussichtspunkt, Zabrieskies Point haben wir auf dem Weg zum Hotel auch noch mitgenommen, einfach nur beeindruckend und dort trafen wir wieder auf Reisebär nebst Begleitung.

Immerhin waren die Temperaturen um diese Jahreszeit noch erträglich, ca. 30 Grad Celsius (muss man hier so genau erwähnen, da hier in Fahrenheit gerechnet wird und da sind es immerhin 86 Fahrenheit)
Und dann waren wir auch schon im Hotel, mitten im Death Valley an einer der beiden Süßwasserquellen.

Tag 4 – Palm Springs, Joshua Tree N.P.

Nach Abschluss der teuren Zeit in L.A.; als Sparangebot kann man sogar halbe Tassen kaufen, wenn das Geld nicht mehr für eine ganze reicht; ein letztes Frühstück in unserem Kings Road Cafe, mit ~50$ ein Frühstück zu zweit und richtig, gutem Kaffee, ein Schnäppchen in L.A.

ging es auf die Autobahn, Interstate, Freeway, was auch immer nach Palm Springs. Aus meiner ersten Reise noch gemerkt, Checkin nicht vor 16 Uhr, haben wir uns gleich zur Aerial Tramway begeben, die seit damals komplett neu gebaut wurde:

moderne Drehkabinen angeschafft

und nach kaum Wartezeit und es ging los:

Nach 10 Minuten Fahrt ist man oben angekommen und hat einen tollen Blick auf Palm Springs:

Oben noch ein bisschen rumlaufen und die Sonne genießen

und nach einer guten Stunde sind wir dann wieder runter gefahren, es war zwar kühl (Struppi und Harry zu kühl), teilweise lag sogar noch Schnee, aber sehr angenehme Luft. Natürlich noch schnell ein Selfie:

Hier stehen noch die alten Gondeln herum, in denen auch schon eine Folge Columbo mal gedreht wurde:

Nun zurück zum Hotel, eingecheckt und kurz danach gings auf zum ersten Nationalpark, dem Joshua Tree N.P.

Da wir ja im Frühling hier sind, konnten wir nicht nur sie auch in voller Blüte sehen:

Zur blauen Stunde sind wir dann zum Key Views gefahren, einem Aussichtspunkt im Park auf das Tal von Palm Springs. (aber nicht ohne vorher noch einen stimmungsvollen Blick zu genießen. (Was der Typ auf dem Felsen macht, wissen wir auch nicht)

Und hier war es so kalt und stürmisch, das wir unsere dicken Winterklamotten inkl. Mütze anziehen mussten. Aber alles überstanden und im Dunkeln zurück ins Hotel, nächster Morgen ist früh aufstehen angesagt, Fahrt zum Death Valley, mehr dazu dann morgen.