Auch wenn es weh tut, der Grand Canyon ist mal wirklich Grand und selbst beim Verlassen des Parks hat man noch soviel zu sehen:
Gewandert sind wir übrigens auch, immerhin 20 Höhenmeter waren es bestimmt, nur um einen neun Ansichtspunkt zu finden:
und dann kam er doch, der letzte Blick auf den Canyon, auf einer Sitzbank, die nur einen Meter vom Abgrund weg ist…
120 Meilen später sind wir dann in Page angekommen, direkt am Lake Powell, der auch fast leer ist. Wir hatten uns aber andere Punkte zum Anschauen ausgesucht (leeren Staudamm hatten wir schon) und zwar den Antilope Canyon, der in Indianerbesitz ist und nur mit geführten Touren (ab 135 € pro Person) erreicht werden kann. Immerhin sind zweimal 15 Minuten Minibusfahrt im Preis enthalten und die einstündige Führung durch den Canyon, ein bisschen sehr überteuert, aber man hat sonst keine Chance:
Aber die Bilder täuschen, da sie nach oben fotografiert sind, am Boden sah es so aus:
Da mal einen freien Blick für ein eigenes Foto zu finden, war nicht einfach, aber…
… es gelingt. Ob man das Geld bezahlen will, bleibt jedem selber überlassen, aber beeindruckend ist es schon.
Nach der Tour ist vor der Tour, die diesmal nur 10$ Parken kostete und nach kurzer Wanderung von 15 Minuten zum Horseshoe Bend führte:
Torsten hatte sich die blaue Stunde ausgesucht. Dies hatte sich gelohnt, vor und nachdem die Sonne dann untergegangen war.
Aber abenteuerlich war es schon, denn auch hier gibt es keine Schutzeinrichtungen gegen den direkten Fall nach unten über mehrere hunderte Meter.
Torsten musste seinen Platz verteidigen, vor allem kurz vor dem Sonnenuntergang habe ich Blut und Wasser geschwitzt wenn ich ihn so an der Kante gesehen habe:
Auch unsere beiden Mitreisenden hielten einen gehörigen Abstand zum Abgrund:
Übrigens, die Bilder lassen sich auch anclicken, damit man sie sich etwas größer ansehen kann (funktioniert seit gestern, also die meisten, wenn wir keins vergessen haben umzustellen)